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SIC Bern vom 8. August 2010

I ha bis em Mittwuche nid dra gloubt, dass dä SIC würklech düregfüert wird. Wo de Bucheli de no vo guetem Wucheänd Wätter gschwaflet het, hani mi haut agmäudet, obwou i ohni mini super Tallouf Quadrizeps Trainings nid optimau vorbereitet gsi bi.

So isches mer de haut äbe nid so ring gloffe, scho gar nid am Afang wos no nass isch gsi u ou nid am Stutz im Sulgenegg. I bi froh gsi, gäng i däm Grüppli mit fasch aune Thunliners chönne z’blibe u ha trotz auem no äs ordentlechs Renne chönne loufe.

Ganz bsungersch isches haut scho, fasch vor dr eigete Hustüre u de no vor em Bundeshus chönne z’inline! Mir müesste üs witer derfür isetze, dass wieder einisch z’Thun so öppis abgeit!

Super isch gsi, dass so viu Thunliners si am Schtart gsi.

De SIC zuckt no, är isch no nid gschtorbe…..!

Paul G. aus G

Thunliners beim SIC in Biel

Unsere Kids sind ebenfalls mitgelaufen, mehr dazu findet ihr auf News-Seite der Hotwheels Biel.

Es wäre schön, wenn wir in Thun etwas machen könnten, wir würden auch unsere Unterstützung anbieten.

Toni und Annett

Kurzkommentar zum Swiss Inline Cup Biel vom 20.06.2010

Wenn das die Zukunft des SIC ist, dann wird das für mich wohl das letzte Cup Rennen in der Schweiz gewesen sein! Was ist mit den schönen Seeumrundungen aus früheren Zeiten?

Die Anstrengungen der IGUANA und das Sicherheitsproblem in Ehren, aber diese Streckenänderung 3 Minuten vor dem Start war doch eher sehr ungewöhnlich und umstritten! Keine Chance, die Rundenzählung durch Bekannte zu organisieren! Ich kenne keinen Teilnehmer, der am Schluss genau wusste, wie manche Runden noch zu drehen wären. Rennen mit Rundenzeiten von unter 2 Minuten sind wahrscheinlich für die Zuschauer einige Runden  interessant, für die Läufer jedoch kein Aufsteller!

Eny way, ich bin nach wie vor bereit mitzuhelfen, um in Thun  etwas brauchbares auf die Beine zu stellen, wenn nicht jetzt so doch im nächsten Jahr!

Paul G. aus G.

SIC Bodensee (Kreuzlingen)

Aui wo nid as Finale cho si, hei öpis verpasst: E rächt aschpruchsvoui Rundi mitts im schöne Stettli ire familiäre Atmosphäre u fründleche Lüt, vom Speaker mehrmaus aus WM Medallie-Gwinner am Lutsprächer vorgstöut, Start am Seili ohni Drück u e Rennverlouf mit em Dani ir Schpitzegruppe u wo dr Urs und ig di zwöiti Gruppe ir Ändfase hei usenang gno!

Für mi isch das Renne wäge däm vor aune angerne Events wie one-eleven, Berlin oder d’WM das Saison Highlight gsi!

U so isches gange: Nach em Start hets sech gli mau abzeichnet, dass d’Schpitze für mi i dene zauriche Kurve es bitzeli d’schnäu gschtartet isch u i mi besser ir zwöite Gruppe mit em Urs , er Sandra, em Siegethaler Fritz, em Leuebärger Tinu u öpe 15 witere Skater mues stiu ha. Es isch mer de aber glich es bitzeli z’langsam worde u i ha de ir 5. u ir 7. Rundi bi dr chline Stigig am Afang vo dr Rundi agriffe u bi bedi mou sofort ewäg cho! Dr Urs het de es Momänteli gwartet u isch mit emene Zwüschespurt bis zu mir füre ou us dr Gruppe entwüscht! Ir 5. Rundi hets no nid ganz glängt, d’Gruppe het is wieder ighout, aber ir 7. u letschte Rundi heimers gschafft u si zäme is Ziu cho! Bi de Veloprofis macht me das es so……! Auerdings mues i säge, dass dr Urs meh u stercher het chönne füehre aus ig. Ohni ihn wäri nie dürecho!

Obwou ig im Prinzip gäng no e individuau Sportler bi isch doch ab und zue e so nes Teamwork e geili Sach!

D’Sandra isch am Schtart leider gstürzt, isch aber trotzdäm i ihrer Kat. 1. worde u ir SIC- Gsamtwärtig 2. vo aune Froue! I verneige mi!

Itz geits doch no a d’EM, aber nid uf Viareggio sondern uf Kroatie!

Für mi heissts drum no einisch i d’Hose, d’Zäng us s’Schwizerchrüz zeige…!

Paul G. aus G.

SIC Biel

Die Voraussetzungen waren nicht gerade optimal, hier und da kleinere Einschränkungen, aber vor allem war ich nicht mehr im Rennrhythmus. Zum Glück machte das Wetter mit. Ich war nach dem SMS-Aufruf von Urs M gespannt, wie viele Thunliners kommen werden. Es waren nicht so viele, aber Urs L war wieder einmal dabei, cool! Und heute würde ich mal Specialsupport bekommen.

Beim Einfahren spürte ich vor allem Schlappness in den Beinen und die Räder drehten ziemlich langsam, wenigsten schränkten mich vorerst gewisse Dinge nicht ein. Aber langsam kam ich doch ein wenig in Schwung und schon ging’s an der Start. Die Glückwünsche meiner Frau und meiner Tochter kurz vor dem Startschuss gab mir zusätzlichen Mumm.

Allmählich bekomme ich die Startphase in den Griff und so war ich ziemlich vorne dabei, allerdings nur eine halbe Runde, ich versuchte zwar dran zu bleiben, aber das Tempo war etwas zu hoch. Ich liess mich in eine nachfolgende Gruppe zurückfallen. Leider gab es hier überhaupt keine Harmonie und so schloss während der zweiten Runde schon die nächste Gruppe zu uns auf. Hier waren Urs M, Polä, Sandra und auch die Emmenskaters-Kollegen. Jetzt reichte meine Kraft noch eine weitere Runde auch ein wenig Dampf zu machen, aber danach war’s vorbei und ich skatete mehr oder weniger einfach nur noch mit. So hielt ich mich auch beim Schlusssprint ziemlich defensiv, ich hatte keine Möglichkeit mehr mitzumischen. Ehrlich gesagt habe ich in Biel auch immer etwas Mühe mit der Beschaffenheit des Strassenbelages auf den letzten 300 Meter, so wollte ich kein Risiko mehr eingehen und gab mich geschlagen.

Ein Highlight waren aber von Runde zu Runde die Hopprufe meiner Familie, sowas habe ich doch eher selten, also genoss ich’s diesmal sehr!

Leider ist für mich die diesjährige SIC-Saison ferienhalber jetzt schon zu Ende. Ich bin mit dem Verlauf zufrieden und es hat Spass gemacht. Darauf kann ich weiter aufbauen. Jetzt folgen noch zwei kleine Rennen auf die ich mich sehr freue.

SIC Zug

Wieder mal was Neues erlebt: 500 m nach dem Start reisst mir doch jemand die Starnummer vom Dress (oder war ich es selber?). Jedenfalls – die Gedanken schon bei der nächsten Zugsverbindung nach Hause – drückt mir ein rettender Engel meine Startnummer in die Hand und stösst mich wie ein entpannter Rennfahrer an der Tour de France wieder an! Dem Engel sei Dank, ich blieb im Rennen!

Allerdings war inzwischen die Post vorne abgegangen und es blieb mir nichts anderes übrig als an diversen „Sonntagsfahrern“ vorbei den Anschluss an eine einigermassen vernünftig laufende Gruppe zu erreichen, was mir im Raume Walchwil mit leicht sauren Beinen dann auch gelang.

Der Rest ist schnell erzählt: Stop and go bis Immensee, Zeit für Blicke Richtung See, Gruppe à la Koblenz auf der Umfahrung Küsnacht gesprengt und so locker wie möglich mit ein paar Gleichgesinnten und perfekter „Baumgartner“ Lauftechnik Richtung Ziel „gewandert“!

(Immer noch besser als aufgeben!)

Dani und Chräbu gratuliere ich zum super Rennen und Sandra – habe ich richtig gesehen? – zur Tagesbestzeit sämtlicher Frauen inklusive Profis!

SIC Einsiedeln

Der Tag fing normal an, habe gut geschlafen, genügend jedenfalls, beim Frühstück dann aber ein SMS von Urs. Er komme nicht und es komme auch sonst niemand von uns. Diese Info war weniger gut. Auf der Gassirunde mit unserem Hund schrieb ich ihm zurück und teilte ihm mit, dass ich versuche, zusammen mit Joey, Diego und Frau Baena die Ehre der Thunliners zu retten. Der Tag verging. Auf der Hinreise nach Einsiedeln, kurz vor Bern ein SMS von Urs. Ob ich unterwegs sei und wenn ja, wo. Hääää???? Er war aber eben auch auf der Hinreise, ebenfalls mit dem Zug und kurz vor Gümligen. Das war ein Aufsteller und ab Bern dann die gemeinsame Weiterfahrt. Auf dem Weg nach Wädenswil musste ich meine Hörnli essen, irgendwie schon eine etwas kuriose Angelegenheit, geb ich ja zu, tüppig heiss und ziemlich trockene Hörnli. Die Gedanken von Urs waren nicht schwer zu erraten. Aber da gehe ich durch. In Einsiedeln wurden wir am Bahnhof von Sandra abgeholt und wir fuhren mit dem Auto ins Parkhaus. Danke Sandra, auch ein Aufsteller.

Die Rennvorbereitung im Village war fast wie üblich, Leute begrüssen, Startnummer abholen, umziehen usw. Wie aber entwickelt sich das Wetter? Kommt Regen, bleibt es trocken? Mir war zum Gamblen zu Mute und so montierte ich die Trockenräder. Wie sich herausstellen sollte, eine gute Entscheidung, es blieb nämlich trocken. Jetzt war Einfahren an der Reihe, ziemlich wichtig in Einsiedeln, die Startphase ist doch wegen der Steigung ziemlich hart. Unterwegs vernahm ich von der Baustelle bei der Abfahrt, die ich unbedingt besichtigen wollte. Huch, der ganze Asphalt war aufgerissen! Eine gefährliche Angelegenheit. Kurz darauf vernahm ich aber, dass das Rennen bis nach der Baustelle neutralisiert wird. Beruhigend.

Heute wollte ich nach dem Krampf in Zürich also wieder etwas zeigen und ich war in guter Stimmung und fühlte Energie. Der Startschuss und es ging los. Ich kam gut weg, das Training am Mittwoch zeigte Wirkung. Gut, es ging nicht so schnell ab wie sonst, aber trotzdem. Um auf der Anhöhe eine gute Position zu haben, drängte ich mich noch nach vorne, auch wegen der bevorstehenden Abfahrt, vorne schien mir auch sicherer zu sein. Nach der Baustelle fing das Rennen dann aber an und leider geriet ich etwas in Rückstand. Hier bildete sich die erste Gruppe, die ziemlich schnell von dannen zog. Noch in Sichtweite bildete sich eine zweite Gruppe. Diese war einzuholen, also gab ich Gas. Es war hart , aber noch vor der Seeüberquerung war ich dran und konnte mich erst einmal ein wenig erholen. In dieser Gruppe das Wiedersehen mit Fritz und Tinu – ein erneuter Aufsteller. Bald schon merkte ich, dass ich wieder Kraft habe, um Führungsarbeit zu leisten und so begab ich mich nach vorne. Bei der Rotation entdeckte ich, dass auch Urs dabei war, also noch einmal einen Aufsteller. Jetzt ging’s rasant weiter, der Asphalt fein, etwas Rückenwind und gute Rotationen. Das war Klasse, so macht’s Spass. Zu meinem Erstaunen funktionierte das Rotieren bis kurz vor dem Ziel. Ich hatte nämlich schon Angst, dass ich wie in Mels nicht mehr reingelassen würde, aber hier waren echte Kollegen! Danke allen! Hei, aber plötzlich preschten zwei Mädels nach vorne – Sandra und die Italienerin. Ich wusste nicht, dass sie auch dran waren.

Die Schlussphase. Jetzt nur nicht wieder Fehler machen! Ich war noch ziemlich fit und so passte ich auf und blieb dran, um einen besseren Überblick zu haben fuhr ich neben der Gruppe die zweitletzte Steigung hoch. Dann bei der letzten Steigung der Schlussspurt. Hier hatte ich aber leider trotz allem dann doch noch einen Läufer im Weg, den ich aus Platzgründen und aus Vorsicht vorerst nicht mehr überholen konnte, schade, es wäre auch hier noch eine bessere Rangierung drin gelegen. Es war aber ein gutes Rennen, es hat Spass gemacht und ich war froh, dass es trocken blieb.

SIC Sempach

Die Tage vor dem Rennen schonte ich mich ein wenig, dies nachdem das Krafttraining für die leicht lädierte Rippe nicht das Beste war. Umso mehr Zeit hatte ich für die mentale Vorbereitung. So war ich schliesslich am Samstag in guter Rennlaune, die Vorsätze waren gespeichert, die heiklen Passagen visualisiert und das Wetter spielte auch mit.  Ich stand voll parat am Start, ungefähr dort, wo ich wollte.

Dann der Startschuss und los ging’s. Es ging gut, nur Sandra rauschte im Höllentempo davon, crazy, diese Rennläuferin! Aber ich hatte einen Orientierungspunkt und schon bald konnte ich zu ihr aufschliessen. Jetzt die Frage, wo ist Fritz? Jetzt nochmals ein wenig Schubi geben und ich hatte ihn auch. Auf der Höhe angekommen war das Feld riesengross und mit zügigem Tempo ging’s Richtung Nottwil und weiter. Wie auch schon die beiden letzten Jahre bildeten sich 2, 3 und manchmal sogar 4 Kolonnen nebeneinander, bald lag man vorne, bald wieder weiter hinten. Aber immer schön aufpassen, keine Fehler machen, Stürze vermeiden und vor allem der Blick nach vorne gerichtet. Alles in allem kein Problem und es rauschte. Jetzt die Rampe bei Schenkon. Hier galt es wirklich vorne zu bleiben. Dies gelang mir gut und bald darauf war die erste Runde geschafft. Ich fühlte mich noch gut. Irgendwo beim Aufstieg fiel ich kurz und fand mich danach am Schluss der Gruppe wieder. Ein kurzer Check nach dem Chip und danach wieder der Blick nach vorne. Noch vor Nottwil war ich dann wieder dran. Irgendwo vor der Schenkoner Rampe musste sich das Feld gesplittet haben, ich war vermutlich zu weit hinten, hab dieses Vorkommnis deshalb nicht gesehen und dann war’s schon zu spät. Schade, denn diese Rampe schaffte ich noch einmal gut und konnte mit 4 anderen Skater dann Richtung Ziel brausen. Weil ich noch vom Sturz etwas schräg im rechten Schuh stand, die Schiene hatte sich leicht verschoben, attackierte ich jetzt nicht mehr gross, ich orientierte mich eher nach hinten um zu verhindern, dass wir noch von einer Gruppe eingeholt werden.

Aber es kam niemand mehr und der Zielsprint war ein Genuss. Meine Zeit: 1:11:02, neue persönliche Marathon-Bestzeit!