Name, Vorname Samstag Rang Sonntag Rang Rang Total
Barreto di Nascimento Anita 01:37:06 296 01:20:50 326 75
Bruno Reichen 01:25:19 85 01:11:11 89 96
Nach meiner 1. Teilnahme im 2009 war ich gespannt, wie es in diesem Jahr wohl herauskommt. Die Inline Strecken waren im Gegensatz zum Vorjahr zwar kürzer, dafür aber anspruchsvoller. Als Startdisziplin am Samstag besammelten sich die Teilnehmenden auf dem Startgelände und nachdem ich die meisten Thunliners irgendwo mal kurz getroffen hatte, gings dann pünktlich um 6 Uhr los. Nach der Fahrt durch die Stadt Thun wurde dann der Start freigegeben und die Post ging so richtig ab. Da ich nicht unbedingt ein „Inline Bergfloh“ bin, ging ich die Sache relativ gemächlich an, die Steigungen bis Konolfingen vor Augen. Die ersten „Ausgepumpten“ überholte ich bereits in Brenzikofen und in der Steigung von Oberdiessbach nach Freimettigen kämpfte sich jeder auf seine Art die Steigung hoch. Anschliessend konnte ich mich in eine gut funktionierende Gruppe einreihen und so machte dann der 2. Streckenteil bei wunderbaren Verhältnissen richtig Spass. Mit der erreichten Zeit lag ich gut im Fahrplan meines Teams und konnte unseren Biker auf die Strecke schicken. Das anschliessende Kaffee war dann die Krönung des Tages! Um 18:52 Uhr traf unsere Läuferin als 129. im Ziel ein und wir schafften es gerade noch vor dem grossen Sturm ins Trockene.
Am Sonntag begleitete ich unsere Schwimmerin um 7 Uhr zum Start und begab mich dann anschliessend in die Wechselzone im Strandbad Thun. Ich musste da nicht allzulange warten, denn sie traf bereits als 120. ein und schickte mich auf die Inline Strecke. Kurz vor der ersten Steigung nach Thierachern schloss ich mich einer Skaterin aus Münsingen an, welche am Samstag rund 1 Minute schneller war, gerne aufwärts läuft, dafür in den Abfahrten nicht ihre Stärken hat. So haben wir uns wunderbar ergänzt. Ich musste in den Steigungen so richtig beissen um dran zu bleiben und sie konnte sich in den Abfahrten dranhängen. Irgendwann vor Ober Gurzelen flog Chräbu an uns vorbei, anhängen für uns sinnlos! Nun galt es noch die Steigung vor dem Geistsee zu bewältigen, anschliessend war das Gröbste vorbei und es ging in vielen kleinen Anstiegen und Abfahrten der Laufpassage entgegen, welche von den Skatern in doch recht gemächlichem Tempo und mit den unterschiedlichsten „Laufuntersätzen“ bewältigt wurde. Ich bin doch immer wieder erstaunt, mit welchem Rüstzeug sich Inliner an den Gigathlon wagen, ich habe einige Verletzte gesehen, natürlich ohne Schoner und so, denn das sieht ja nicht cool aus. Ich hoffe aber, dass die Strecken in Zukunft nicht entschäft werden und damit auch eine gewisse Selektion zugunsten der besseren Techniker stattfindet. Nachdem die Skates wieder an den Füssen waren, konnten wir die letzten Kilometer so richtig Gas geben und die Zieleinfahrt geniessen. Ich konnte als 109. den Chip unserem Velofahrer übergeben und anschliessend den Tag als Zuschauer verbringen. Um 18:02 liefen wir gemeinsam mit unserer Läuferin als 158. ins Ziel. Damit konnten wir das Resultat des Vorjahres um genau 30 Ränge verbessern und zusammen das anschliessende Nachtessen geniessen. Ein herzliches Dankeschön an mein Team Sara, Beli, Mättu und Brige. Wir werden beim nächsten Gigathlon wieder dabei sein!
Am Montag um 7:30 Uhr wurde ich in der Hohmad Klinik erwartet, es stand eine Kniearthroskopie mit Entfernung von Rissen im Innenmeniskus beider Knie bevor. Das alles ging so problemlos über die Bühne, dass ich bereits am Abend um 20 Uhr wieder nach Hause konnte. Jetzt heisst es 2 Wochen kein Sport, dann kann ich mich in den Ferien erholen und wohl auch langsam wieder mit dem Training für den S2 am 28.08.2010 beginnen.
Walter
Unsere Kids sind ebenfalls mitgelaufen, mehr dazu findet ihr auf News-Seite der Hotwheels Biel.
Es wäre schön, wenn wir in Thun etwas machen könnten, wir würden auch unsere Unterstützung anbieten.
Wenn das die Zukunft des SIC ist, dann wird das für mich wohl das letzte Cup Rennen in der Schweiz gewesen sein! Was ist mit den schönen Seeumrundungen aus früheren Zeiten?
Die Anstrengungen der IGUANA und das Sicherheitsproblem in Ehren, aber diese Streckenänderung 3 Minuten vor dem Start war doch eher sehr ungewöhnlich und umstritten! Keine Chance, die Rundenzählung durch Bekannte zu organisieren! Ich kenne keinen Teilnehmer, der am Schluss genau wusste, wie manche Runden noch zu drehen wären. Rennen mit Rundenzeiten von unter 2 Minuten sind wahrscheinlich für die Zuschauer einige Runden interessant, für die Läufer jedoch kein Aufsteller!
Da wir zusammen mit unseren Kindern auch bei den Hotwheels Biel trainieren und wir immer noch mit unseren Fussverletzungen zu kämpfen haben, nahmen wir nicht aktiv am Rennen teil, sondern als Helfer. Angefangen über Startnummernvergabe, Nachmeldung, Startunterstützung, Grillieren usw. waren wir nach 7 Stunden Einsatz wohl mehr kaputt, als nach einem Rennen.
Freitag Nachmittag, ich bin hin- und hergerissen, soll ich nach Biel ans Rennen oder nicht. Das Wetter war durchzogen, mal stärker bewölkt , mal heiter. Am späteren Nachmittag ein SMS von Chräbu, dass es ihm zeitlich nicht reicht nach Biel zukommen. Etwas gefrustet verliess ich das Geschäft und ging nach Hause.
Es gibt sie doch noch, die Inlineszene, wenigstens in Deutschland! Gut an die 1500 SkaterInnen strömten am letzten Samstag Richtung Start in Oberwesel. Es herrschte eine Athmosphäre wie seinerzeit im Engadin oder in Sursee, unter einem leicht bewölkten Himmel und bei endlich frühlingshaften Wetter.
Mit der Gewissheit, alle aus meiner Erfahrung stammenden Trainingsmethoden für eine erfolgreiche EM Mission umgesetzt zu haben zog ich mit dem immer kleiner werdenden Thunliners-Grüppchen gen Süden. Dank meinem Sportler Volvo (oder dank Sandra) konnte sich auch Urs noch dazu entschliessen, das Löifli resp. Reisli mitzumachen. Hinter Padua respektive Triest nutzten wir die Dienste von 2 Navis, die uns allerdings nicht auf die gleiche Route nach Opatija lotsen wollten. Irgendwie haben wir den Weg durch Slovenien trotzdem gefunden wie auch die Unterkunft unter den unzähligen Hotelkästen und Beizen in Opatija, das im Volksmund als das Monte Carlo des Balkans gilt.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Rekognoszierungen, (Stadt, Shops, Beizen, Läden und Umgebung) sowie der Suche nach Informationen über unseren Wettkampf . Das dauerte leider bis über Mittag hinaus, mit anderen Worten bis es regnete! Wenn’s in Kroatien heisst um 1100 Uhr kommt der OK Chef, dann kann es aber auch 1230 Uhr werden! So kamen wir wohl oder übel in den Genuss eines Trainings im Regen! Das Wettkampfgelände, ein für unsere Meisterschaften speziell gesperrter Flugplatz, lag etwa 15 Km östlich von Rijeka direkt neben einem Motodrom, wo Töfffans mit Getöse und Gestank ihre Runden drehten.
Bereits zum fünften Mal reiste ich an den Berlin Inline Marathon. Am Freitagmorgen machte sich wieder eine Schar Thunliners auf den Weg, die einen mit dem Flieger, die anderen mit dem Zug und Yvonne war schon in Berlin. In Thun abfahrend, war das Wetter noch neblig bedeckt, aber als wir in Zürich über die Wolken steigen, lacht nur noch die Sonne! Landung in Berlin bei über 20 Grad und wolkenlosem Himmel. Super geniale Voraussetzungen für ein schönes Wochenende. Zuerst mussten wir uns nach dem Weg zum neuen Hotel erkundigen. Der erste Teil war noch alt bekannt, Bus bis Kurt Schumacher-Platz, U6 aber nicht mehr bis Zinnowitz-Strasse, sondern bis Stadtmitte und anschliessend mit der U2 bis Potsdamer-Platz. Der Fussmarsch wurde etwas länger ca. 5 Minuten der Stresemannstrasse entlang. Das Hotel BelAhr liegt auf der rechten Seite einer nicht so stark befahrenen Strasse. Der erste Eindruck im Eingang war gut, es wird gut kommen mit dem Hotel. In den Zimmern angekommen, stellten wir alle fest, sehr ruhig in den Hinterhof gelegen, super! Polä und Vreni mit dem Zug gekommen war vom HB bis zum Hotel zu Fuss auf Stadterkundung.
Wir, Daniel, Chrigu, René B., Sandra und ich machten uns bereits auf den Weg zum alten Flughafen Tempelhof, wo in diesem Jahr die Messe und die Startnummern Ausgabe war. Wir trafen dort sehr viele Leute in einem neuen sehr gut geeigneten Standort an. Wie immer mussten wir uns bis zuhinterst durch die Stände quälen. Wir erkannten bereits einige bekannte Gesichter. Sandra traf ihre „neue“ Freundin Desiana aus Italien, genannt „Tschinggeli“. Kurz haben wir auch noch Sebastian getroffen, hatte aber keine Zeit zu plaudern, da natürlich sehr viel los war. Als Polä auch an der Messe war und seine Startnummer hatte, berieten wir uns wo es etwas zum Essen gibt. Nach kurzer Diskussion und in Anbetracht der doch schon vorgerückten Zeit entschieden wir uns für den Italiener beim Hotel. Dort angekommen, fanden wir auch rasch einen Platz für sieben Personen. Die Entscheidung war richtig. Kaum hatten wir bestellt, füllte, oder schon fast üb erfüllte es dieses Restaurant und die zwei Kellner rannten die ganze Zeit. Das Essen war aber für so eine Blind-Degustation sehr gut.
