Archiv für die Kategorie „Rennbericht“

Gratulation an Langlauf Weltmeister Paul Graber

Lesenswerter Beitrag über „unseren Langlauf Weltmeister“. Herzliche Gratulation – Walter

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Berlin Inline Marathon 2015

Söli? Söli nid? Söli? Söli nid?… Nach meiner letztjährigen Auszeit, stand ich vor dieser Frage, denn nach Berlin zu reisen, um dort nur hinterher zu fahren lohnt sich irgendwie nicht wirklich. Doch das erste Rennen in Wangen lief gut und motivierte mich nach Berlin zu fahren. Dieser Entscheid sollte sich lohnen und so habe ich jetzt die Ehre, diesen Rennbericht schreiben zu dürfen, was ich sehr gerne mache.

Die Wetterprognose versprach bereits eine Woche vorher Sonnenschein und angenehme Temperaturen und sorgte für einen Anstieg der Vorfreude.

So traf sich unsere Reisegruppe bestehend aus Carla, Helen und Rolf, Dani R., Role und mir am Freitag kurz nach Mittag im Belpmoos, um kurz danach zum Höhenflug abzuheben. In Berlin angekommen, verzögerte sich staubedingt unsere Ankunft im Hotel, so dass wir gleich wieder aufbrechen mussten, um noch rechtzeitig bei der Startnummernausgabe im Tempelhof zu sein. Dort kamen wir ohne anstehen zu müssen leicht durch und Carla konnte sich noch in einen vorderen Startblock umbuchen. Danach sagten wir Sebastian Baumgartner Sälü und schon mussten wir das Gelände wieder verlassen. Vor allem etwas schade für Carla, sie wollte doch noch etwas mehr von dieser beeindruckenden Messe haben und sich zudem als Shoppingqueen üben. Unsere Ankunft in Berlin schlossen wir danach mit dem obligaten Pastaschmaus ab, wobei sich schon mal eine kleine Nervosität bemerkbar machte.

Am nächsten Morgen, also dem Renntag, wählten wir als Unterhaltungsprogramm einen Mix zwischen Sightseeing, Shopping, und Renneinstimmung. So fuhren wir mit dem Tram zum Hauptbahnhof, von wo aus wir nach der Spreeüberquerung zwischen der Schweizer Botschaft und dem Büro von Mutti hinüber zum Reichstaggebäude spazierten. Wie abgemacht und doch zufällig trafen wir unterwegs Freya, die schon früher nach Berlin reiste. Im Inline-Village trafen Rolf und Role ein paar ihrer Zypernfreunde, wir schossen vor und nach dem Branderburgertor ein paar Fotos, genossen die Atmosphäre und amüsierten uns bei Pasta über eine Dame, die sich mit der Beschriftung von Menütafeln beschäftige. In den unterschiedlichsten Haltungspositionen korrigierte sie fortlaufend die Menuangebote und Preise ihres Verkaufsstandes. Ein Gopro-Stream hätte ein Youtube-Hype gegeben! Wir mussten aber nun schleunigst zurück ins Hotel gehen und uns auf’s Rennen vorbereiten. Dort ass ich dann auch noch meine Bio-Hörnli aus dem Coop. Der Ausfall des Trams Richtung Startgelände führte anschliessend zu einem zusätzlichen Pulsanstieg, doch ein herannahender Bus rettete uns aus der dampfenden K….!

Kurz danach standen wir bereits in unseren Startblocks, Dani R. erstmals im „A“, Role, Rolf und ich im „B“, Carla und Freya zusammen im „D“. Obschon erfahren, so fuhr „Hells Bells“ wiederum kalt den Rücken runter und gab den Kick für den nachfolgenden Start.

Einfach immer wieder eindrücklich die Rennatmosphäre, diese tolle Strecke, die vielen ZuschauerInnen, das Gedränge in der ersten Gruppe, die etwas heiklen Situationen in den Kurven, das über den Asphalt fliegen, aber auch die vielen Stürze! Dieses Jahr kamen die Thunliners aber alle heil am Ziel an! Leider lief es Dani nicht nach Wunsch, er kämpfte bedingt durch die Entzündung in seiner operierten Huft mit starken Schmerzen und konnte daher seine Leistungsfähigkeit nicht abrufen. Schade! Allen anderen lief es aber hervorragend und dies gab folgende tolle Ergebnisse:

Dani R.: 1:14:29, Platz 185

Carla: 1:31:50, Platz 39 AK

Freya: 1:31:51, Platz 52 AK

Role: 1:21:13, Platz 15 AK

Rolf: 1:23:06, Platz 114 AK

Chräbu: 1:12:36, Platz 12 AK

Das Rennen sorgte für Euphorie und Gute Laune, aber es war noch nicht fertig an diesem schönen Sonnabend in Berlin! Das Restaurant TAURO rief, wir kamen und wurden nicht enttäuscht! Wer’s kennt, der kann nachfühlen, wie’s uns ergangen ist! Jedenfalls ein Hammerargument, sich für Berlin zu entscheiden. Das war ein guter Tag, indeed!

Nun war schon wieder Sonntag, der Abreisetag von Role, Carla, Dani und mir, Helen und Rolf haben noch zwei Tage drangehängt. Nach dem feinen Frühstück besuchten wir den Laufmarathon. Dort konnten wir die spätere Siegerin der Kategorie „Doppelstarterinnen“, Cornelia Käser anfeuern!   Wahnsinn, was diese Dame in den Beinen hat – super gemacht Cornelia und Herzliche Gratulation!!!

Zum Schluss möchte ich ganz besonders und von Herzen Role für die super Reiseorganisation und Grosszügigkeit danken – Du hast uns damit zu einem eindrucksvollen und superschönem Wochenende verholfen!

Lang lebe Speed Inline Skating!!!

Uetendorf, 28. September 2015, Chräbu

Gelungener Saisonstart am Linthtaler Inline-Marathon

Bei idealen Wetterverhältnissen fand in Wangen SZ die Saisoneröffnung der Swiss Skate Tour statt. Auch Thunliners waren spärlich auszumachen. Hier die Resultate:
Juniorinnen:
3. Tina Fankhauser
5. Jana Fankhauser
Halbmarathon
15. (Herren O50 = 6.) Gerhard Krebs 0:39:51,50
Marathon
27. (Herren O40 = 5.) Michael Diete 1:14:00,72
35. (Herren O40 = 8.) Daniel Reichenbach 1:15:08,82
56. (Herren O60 = 1.) Roland Käser 1:23:36,45
57. (Herren O30 = 8.) Daniel Donatsch 1:23:39,05

Europameister Paul Graber im Thuner Tagblatt

Herzliche Gratulation!

Walter

Thuner Tagblatt 30-05-2015

Thuner Skate Day 2014

Liebe Thunliners, vielen Dank für die zahlreichen Gratulationen, die Anerkennung, die Beachtung, die Freude über meinen Plämpu! Hat mich echt berührt, obwohl das ganze mir fast ein bisschen peinlich ist! Nun geht’s nach Berlin, dort stehen dann hoffentlich 10x mehr Konkurrenten in meiner Kat. parat!

Mein Rennen gestern auf der Pz Piste war keineswegs souverän! Schlecht fokussiert, zu grossen Respekt vor dem Massenstart, eingeklemmt nach dem Start, das wars dann schon, die schnelle Post war ohne mich abgegangen, da war nur noch Schadensbegrenzung angesagt, hat mich sehr geärgert, wollte mehr zeigen…!

Wie dem auch sei, es war ein prächtiger Tag, erfrischend, den Kids zuzuschauen und immer wieder bewundernd, wie die besten Swiss Skater über die Piste flitzen! Schade, dass sich partout nicht mehr Teilnehmer begeistern lassen!

Ich gratuliere auch Annett und Toni für den Mut, die Swiss Skate Tour immer wieder und trotz allem durchzuziehen, und auch den Thunliners, die mitgeholfen haben, diesen Anlass zu einem Erfolg zu führen.
Paul G. aus G.

Sempachersee Inline Rennen 25.05.2014 Swiss Skate Tour

Tolle Stimmung, attraktives Rennen und eine super Organisation

Nach einem Novum auf der Kartbahn in Lyss, fand am 25 Mai der Klassiker rund um den Sempachersee, nach fünf Jahren wieder, statt. Und es zeigte sich das die Inlingemeinschaft weiterhin aktiv ist und auf diesen Augenblick gewartet hat. In dem stimmungsvollen Village in Schenkon, traff man bekannte Gesichter wieder und knüpfte neue Kontakte, bevor es auf eine der schönsten Strecken ging.

Das Rennen wurde gestartet und gleich ging die Post ab. Es ging darum sich einen gute Gruppe zu schnappen!  Leider konnte ich das Tempo meiner Gruppe nicht mithalten und orientierte mich nach hinten. Nach einigen Kilometern alleine bin ich auf meine Teamkollegin Cornelia gestossen und bald darauf hat sich auch Rolf Grossenbacher zu uns gesellt.
Wie es sich als Team gehört blieben wir zusammen, lösten und ab und motivierten einander. Zusammen ginge es als dreier Grüppchen auf die zweiten 20 Kilometer. Unser Zusammenspiel zahlte sich auf, und wir machten Plätze gut und unsere Gruppe wurde zunehmen grösser.

Auf den letzten Kilometer konnten Cornelia und ich uns von der Gruppe trennen und gemeinsam ins Ziel sprinten. Hier möchte ich erwähnen dass mich Cornelia auf den letzten Meter noch überholte und „abtrocknete“. Zusammen mit der Leistung auf den gemeinsamen 30 Kilometer zolle ich Ihr grossen Respekt und gratuliere Ihr für die super Zeit von 1:25.03,12.
Erwähnen darf man auch den guten Teamspirit den wir hatten. Es wurde aufeinander geachtet und auch schon mal auf jemanden gewartet. So zum Beispiel, als Ich nach einer kurzen Unachtsamkeit zu Boden ging. Danke Cronelie und Rolf es war super mit euch.

Die zweite Etappe der Swiss Skate Tour hat gezeigt, dass sich der Aufwand welchen die Organisatoren hatten gelohnt, und das Feuere in vielen eingefleischten Skatern wieder entfacht hat. Mit Freude blicke ich auf das Certina Inline Race in Biel, und bin gespannt was die Zukunft bringen wird.

 

39. BMW Berlin Marathon

Berlin ist einfach das Mekka der Inliner! Superorganisation, riesige Zuschauermassen und, wie in diesem Jahr, optimale Wetterbedingungen. Wie üblich verlief der Start sehr hektisch und die ersten Stürze waren die Folge. Ich hatte das grosse Los gezogen und konnte mich an der optimalen Kulisse von Dani Krebs orientieren. Dieser lief ein sehr intelligentes Rennen! In den Geraden voll an der Gruppe, um kurz vor den Kurven etwas Distanz zu nehmen. Denn Kurvenfahren beherrschen auch die Schnellsten nur sehr bedingt. Danach wieder eine kurze Beschleunigung, um den Anschluss nicht zu verlieren. Auf diese Weise konnten wir uns weitgehend aus den „Scharmützeln“ heraushalten. Denn es ist unbegreiflich, wie grosse Risiken gewissen Kamikazefahrer auf sich nehmen, um dann trotzdem nicht weiter zu kommen. Mindestens sechs Mal hatten wir Glück, indem wir stürzenden Fahrern ausweichen konnten. Die Geschwindigkeit war in der Regel sehr hoch. Auf einer langen Geraden mit kräftigem Rückenwind fuhr unsere Gruppe über mehrere Minuten mit 46 km/h. Und zwar ohne grosse Anstrengung. Für mich ein richtiger „flow“, wie ich ihn noch nie erlebt habe! Frustrierend waren dann die Kurvenschleicher, welche den Tross wieder auf rund 25 km/h abbremsten und damit auch Risiken provozierten. Unterwegs mussten wir dann den Sturz von Chräbu miterleben und es war nicht ganz einfach, motiviert weiterzufahren! Im Gegensatz zu Dani und mir war Chräbu ständig auf der Suche nach der optimalen Gruppe und wurde dabei abgeschossen. Auch im Inlinesport sind eben häufige Partnerwechsel ein grosses Risiko….

Erstmals hatte ich einen Gel bei mir, der mir helfen sollte, die leichten Schwächezeichen nach km 26 zu überstehen. Kulinarisch nicht gerade ein Höhepunkt – aber es half. Ich konnte die hohe Pace ohne Einbruch durchstehen. Am Ziel resultierte mit 1:15:04 meine Bestzeit für Berlin – 3 Minuten schneller als vor einem Jahr. Und nur gerade 92 Sekunden hinter dem Gesamtsieger Fitness. Ohne Dani wäre dies nie möglich gewesen! Herzlichen Dank für die SUPER-Unterstützung – und hoffentlich wieder im nächsten Jahr.

Thunliners am Sommerbiathlon

Die Thunliners einmal ganz anders auf den Inline-Skates und noch auf dem Podest vertreten; beim Sommerbiathlon in Lenk!