Am Freitag 27. Mai machten sich sieben Thunliners auf nach Deutschland. Leider konnte Daniel Krebs krankheitshalber nicht mit reisen. Urs L. und ich sammelten alle ein. Etwas nach 10 Uhr machten wir uns auf die ca.500km lange Reise nach Koblenz in der Pfalz. auf der Fahrt in Deutschland hörten wir im Verkehrsfunk immer wieder die Meldung vom grossen Stau bei Karlsruhe. Auf der gemeinsamen Rast beschlossen wir über Frankreich zufahren. Mein Navi wollte sowieso über diese Strecke. Beider Autobahnauffahrt bei Strassburg fuhr ich falsch, so dass es einige Komentare über mein “altes” Navi gab. Lieber ein altes als gar keines.
Etwas verwöhnt durch meine erfolgreiche Wintersaison bei den Swiss Loppet Rennen setzte ich Mitte März meine Ziele für den Sommer 2011 fest, wohlwissend, dass die Zeit sehr knapp werden würde: EM in Damp Mitte Mai (die Daten für die WM waren noch nicht bekannt).
Nach einer (zu) kurzen aktiven Erholungs- und Regenerationsphase startete ich meine erste Etappe am 1. April mit einem Ruhetag (kein Scherz!). Es folgten Berg-und Talläufe, Inline- und Biketouren sowie Kraftausdauereinheiten, alles im tiefen Bereich.
Hi Leute, da Urs das Renngeschehen bereits niedergeschrieben hat, beschränke ich mich auf ein paar Ergänzungen. Zuerst aber einmal ein Dankeschön an Urs für die Mitfahrgelegenheit!
Ich will ja nicht motzen und so stimme ich dem Fazit von Urs zu.
Ich freute mich auf dieses Rennen und hoffte auf optimale Bedingungen, also gute Vorbereitung, trockene Strassen usw. Fast ging’s auf, leider war’s, ich schätze mal eine kapitale Unachtsamkeit von mir, die mich nach Km 31 ziemlich heftig bremste und ich bin froh, dass dieses Rennen nicht in der Heimat stattfand. So sah mich niemand beim Hin- und Hertaumeln. Aber vielleicht sind solche Erfahrungen auch heilsam.
So oder so… MLP Mannheim ist ein interessantes, abwechslungsreiches, anspruchsvolles und ziemlich gut organisiertes Rennen, wo sich eine Teilnahme sicher lohnt. Klar wäre ein vorausfahrender Töfffahrer, der den Weg zeigt, vorteilhaft, der eine oder andere Strassenabschnitt mit weniger Löchern angenehmer und eine separate Breitensportrangliste auch interessant, aber…. Ähm, es kommt mir jetzt gerade nichts in den Sinn, vermutlich bin ich noch zu müde…
So oder so… jetzt lockt das nächste Rennen und darauf freue ich mich auch sehr. Dort will ich wieder dabei sein und bis zum Schluss vorne mitmischen.
Am letzten Sonntag, 16. Mai fanden im Ostseebad Damp im hohen Norden von Deutschland die Inline Marathon Europameisterschaften der Masters statt. Mit Polä, Sandra und mir reiste auch eine Gruppe der Thunliners an diesen Wettkampf.
Wir flogen am Donnerstag abend flogen wir nach Hamburg, um dort einen VW Touran Mietwagen zu nehmen und die letzten 140 km zurück zulegen. Nach einer Reise von knapp sieben Stunden, standen wir ca. 1100km nördlicher vor dem Ferienhaus, unserem Lager für die nächsten paar Tage. Am Freitag genossen wir noch die Sonne und das schöne Wetter. Da wir im gegensatz zum Vorjahr jetzt mobil waren, schauten wir uns etwas die Umgebung in Schleswig-Holstein an. Dort gibt es nur kleine Orte und unendliche Weiten mit gelben Rapsfeldern.
Das erste Rennen in dieser Saison, endlich. Die Vorbereitungen, die Trainings liefen zufriedenstellend, so dass ich einigermassen parat bin für die neue Saison. Voll am Start könnte man sagen, aber in Neuendorf war ich leider dann doch nur am Start. Natürlich gab’s dafür Erklärungen, aber ich will ja jetzt nicht jammern. Die Freude war trotzdem da.
Der Startschuss und es ging los, ziemlich rasant los, es lag wohl am illusteren Teilnehmerfeld. Trotzdem konnte ich einigermassen dort einreihen, wo’s für mich realistisch war. Bald schon trennte sich aber das Feld und ich versuchte die davonziehende Gruppe zu erreichen. Kostete mich eine Runde Vollgas, aber ich kam heran. Jetzt erst einmal hinterher fahren und dabei ein wenig erholen, aber der Zeitpunkt dafür war ungünstig, weil die kleine Rampe vor uns lag. Leider war ein Skater von der Nordwestschweiz direkt vor mir, der aber immer eine kleine Lücke zum vorderen Läufer hielt. Ich versuchte ihn zu überholen, um direkter an der Gruppe zu bleiben. Aber es ging nicht, die Kraft und der Schnauf reichte nicht. So liess ich mich abhängen und erholte mich ein wenig. Bald schon schloss die nächste Gruppe auf in der ich dann mitfahren konnte.
Zum Glück waren in dieser Gruppe Urs und Reto dabei, das weckte „Heimatgefühle“ verlieh auch Flügel. Zusammen arbeiteten wir häufig an der Gruppenspitze und liessen so das Tempo einigermassen hochhalten. Jetzt folgten Runden um Runden ohne erwähnenswerte Vorkommnisse.
Darum jetzt noch ein Wort zur Schlussrunde. Wieder einmal war ich in einer taktisch sehr ungünstigen Position, nämlich zuvorderst. Klar, dass jetzt niemand mehr, ausser ich, rotieren wollte, ich versteh’s ja. So drehte ich einfach nochmals auf, in der Hoffnung, dass jemand noch abfallen würde. Vermutlich geschah dies auch, aber wiederum war’s ein Skater aus der Nordwestschweiz, der irgendwie fragwürdig auffiel. Während des ganzen Rennens hielt er sich stets zurück, ich sah ihn wirklich nie an der Spitze, aber jetzt, nachdem er von uns noch die Rampe hinaufgezogen wurde, griff er zu Beginn der Abfahrt an und zog davon. Urs feuerte mich an, mich an ihn zu heften, aber die Kräfte machten nicht mehr mit. Jetzt versuchte es wenigsten Urs, aber leider kam auch er nicht mehr an ihn heran. So blieben für den Schlussspurt noch Reto und ich und wir lieferten uns einen spannenden Finnish, um Haaresbreite zu Gunsten von Reto.
So war’s. Es war für mich aber ziemlich hart, die Füsse brannten und die trockene Kehle war auch nicht gerade angenehm.
Es lief nicht alles optimal, aber Spass hat’s trotzdem gemacht und ich freue mich jetzt auf die weiteren Rennen.
Es riecht nach Asphalt und surrenden Rädern, die Amseln singen auf unseren Dächern Liebeslieder….höchste Zeit also für meinen Saisonrückblick. (Die Detail-Analysen behalte ich für mich!)
Trotz dem recht schneearmen Winter hatten wir in der Umgebung von Thun erstaunlich gute Loipen zur Verfügung. In Kandersteg und im Eriz dank dem grossen Einsatz der Verantwortlichen durchgehend, im Gurnigel und in Heimenschwand leider nur zeitweise und während den zahlreichen Wärmeeinbrüchen bei uns bot sich ja noch die neue, schnelle Verbindung Richtung Brig ins Goms an.
Einige Bilder zum Nordic Day Kandersteg 2011. Es war wieder ein super Anlass mit vielen Thunlinern!! Danke Polä für’s organisieren. Wir haben mit 91 Runden und 20 Teilnehmern den 7. Rang von 26 erreicht. Gratuliere!
In der etwas “verbisseneren”, nicht offiziellen Wertung haben wir am meisten Runden pro Teilnemer erzielt.
Am 8./9. Januar 2011 fand in Mailand eine Besprechung des Europäischen Verbandes (CEC) mit den nationalen Verbänden und den Organisatoren der Europacupetappen statt.
Schon ganz zu Beginn wurde einstimmig beschlossen, den Europacup definitiv im 2011 zu starten.
Im weiteren Verlauf des Meetings wurden dann zielorientiert die Details des Europacups diskutiert und festgelegt.
Vorne weg allen ein gutes Neues Jahr!
Wie schon zur Tradition geworden, treffen sich einige Thunliners am Bärzelistag auf den schmalen Latten. In Kandersteg angekommen, haben Sandra und ich als erstes von Chlöisu gehört, dass unser Trainer, Polä verletzt ist. Dies war aber mein Fehler, ich bin seit Sylvester nicht mehr im Mail gewesen und Polä hat am Neujahr ein Mail mit dieser Nachricht geschrieben.
