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Engadiner Inlinemarathon 2017

Inlineskating ist ein idealer Sport bei schönem Wetter. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Das diesjährige Inlinerennen im Engadin war zweifelsohne für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein sehr aussergewöhnliches Ereignis und das härteste Rennen ihres Lebens! Die Wetterprognosen waren extrem schlecht und leider behielten die Metereologen dieses Mal Recht. Schlimmer gehts nimmer! Die Temperatur auf Maloja betrug 1 Grad (Plus) und zum Zeitpunkt des Starts war der Regen mit Schneeflocken durchmischt. Bereits nach kurzer Zeit waren die Gestarteten mit leichtem Schneematsch auf der Strasse konfrontiert, was viele bewog, mittels T-Brake oder Bremsklotz die schon reduzierte Geschwindigkeit in Abfahrten weiter zu verlangsamen. Das war für die nachfolgenden Skaters nicht immer einfach.
In St. Moritz zeigte das Thermometer am Strassenrand bereits 4 Grad (Plus) an, was aber nicht wirklich erwärmend wirkte. Dummerweise blähte nämlich ein deutlicher Gegenwind den Regen direkt in Augen und Brillen der Gestarteten und die ersten Unvorsichtigen, die schlecht gekleidet gestartet waren, zollten der Kälte ihren Tribut und stiegen aus. Es zeichnete sich bereits ab, dass der Besenwagen wohl zu klein war. In der bekannten Charnadüra-Abfahrt wurden dieses Mal deutlich tiefere Geschwindigkeiten realisiert – die nasse Strasse war nicht allen geheuer und so standen viele auf die Bremse. Vor allem in Abfahrten war die Kälte aber brutal und viele begannen bereits hier mit „Bibbern“. Also Frieren trotz vollem Einsatz. Der Anstieg nach Pontresina bot zwar für einen Moment die Gelegenheit, die Kälte zu vergessen – spätestens in der Abfahrt holte uns die Realität aber wieder ein…. Noch nie waren wohl in einem Inlinerennen so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszumachen, welche an der Seitenleitplanke mit Anzeichen von Schüttelfrost sassen. Hier ein grosses Kränzchen an die Organisatoren – Hilfe für die Unterkühlten war schnell vor Ort.
Auf den letzten zehn Kilometern des Rennens liess der Regen etwas nach, was den Galgenhumor bei vielen wieder weckte. Toll war der Zusammenhalt der Skater – man pushte sich gegenseitig an und nach der Zieldurchfahrt bemühte man sich um jene, die kaum mehr auf den Beinen stehen konnten. Super der Einsatz der Motorradfahrer. Sie führten immer zwei Skater, die sich am Gepäckträger halten konnten, in die Nähe der Halle, in welcher heisser Tee und wärmende Alufolien gereicht wurden. Ein sehr willkommener Service – die meisten bibberten vor Kälte und konnten kaum den Tee in ihren Händen halten, dermassen wurden sie durchgeschüttelt. Das Helferteam der Swiss Skate Tour bemühte sich rührend um jene Skaterinnen und Skater, die nach der Zieldurchfahrt völlig entkräftet und unterkühlt am Boden sassen. Danke, das habt Ihr toll gemacht!

Für das abschliessende Rennen der diesjährigen Swiss Skate Tour hätte man Annett und Toni mehr Wetterglück gewünscht. Umsomehr, als mit der Masters EM auch viele internationale Skater am Start waren. Und neben Chinesen und Amerikanern waren auch Australier im Engadin, welche für zwei Inlinerennen (Engadin und Berlin) nach Europa gekommen waren. Diese konnten leider kaum etwas von der wunderbaren Region Engadin sehen. Gemäss der Rangliste haben genau 200 Angemeldete entweder am Start gefehlt oder aber aufgegeben. Das ist rekordverdächtig….

Danke Annett, danke Toni, Ihr habt auch in diesem Jahr mit viel Einsatz und Hingabe dafür gesorgt, dass wir tolle Rennen fahren konnten!                                                                                                              Role Käser

Und hier noch die Resultate der Thunliners:
EC Masters O70M
1. Graber, Paul 1944 SUI Thunliners 1:32:02,65
EUROPAMEISTER!

EC Masters O60M
6. Käser, Roland 1949 SUI Thunliners 1:30:49,11

Marathon Damen
24. Ruckstuhl, Carla 1987 SUI Thunliners 1:40:55,86
25. Grossenbacher, Michèle 1995 SUI Thunliners 1:40:56,12

Marathon Herren
42. Grossenbacher, Rolf 1962 SUI Thunliners 1:31:00,04

Resultate Thunliners Linthmarathon + Rund um den Baldeggersee

Linthmarathon
Halbmarathon
8. Grossenbacher, Michèle  0:44:45,91
30. Grossenbacher, Rolf       0:44:46,36
Marathon
26. Diete Michael                   1:17:00,31
36. Käser, Roland                  1:22:34,70

Rund um den Baldeggersee
Kurzdistanz (26 km)
7. Ruckstuhl, Carla                0:54:38,20
12. Krebs, Gerhard                0:49:31,92
Langdistanz (39 km)
33. Diete Michael                   1:10:53,92
65. Käser, Roland                  1:18:01,30

Roll’Athlon 2017

Die Zeiten des oneeleven sind ja schon lange vorbei und einige trauern diesem Event noch heute nach. Da trifft es sich gut, dass im grenznahen Frankreich ein 103km-Langstreckenrennen stattfindet und so meldeten sich 7 Thunliners für den diesjährigen Anlass an. Mit Urs und Rolf steuerten uns zwei sichere Fahrer in die Region Annecy, wo wir ein einfaches, aber sehr gut gelegenes Quartier in einem Hotel bezogen. Die Jungs von Heiniger Sport waren für die Organisation des Nachtessens verantwortlich – und hatten dieses zufälligerweise genau in unserem Hotel reserviert, obwohl sie auf dem Campingplatz logierten. Bei ganz tollem Wetter und heftigem Wind konnten wir das Nachtessen auf einer Terrasse am Ufer der Rhone geniessen. Und natürlich wurden dabei schon fleissig Pläne geschmiedet, wie die lange Distanz wohl am besten zu bewältigen wäre. Nicht alle hatten einen optimalen Schlaf – die Nervosität zeigte ihre Wirkung…..
Bereits um halb sechs konnten wir unser Morgenessen in einer Halle der Gemeinde einnehmen und dabei schon fühlen, dass der Tag wohl heiss werden würde. Bis zum Startgelände waren 3km Einfahrstrecke vorgesehen und schon bald fanden wir uns in einem bunten Feld von rund 400 Skatern und Rollskifahrern wieder. Ein tolles Gefühl!
Der Start erfolgte für uns Skaters um halb acht und bereits nach kurzer Zeit war der erste Anstieg von rund 300 Metern Länge für ein Auseinanderziehen des Feldes verantwortlich. Danach folgten sich in lockerer Reihenfolge leichte Anstiege, lange Geraden und tolle Abfahrten, bis nach rund einem Drittel die grösste Herausforderung der ersten Hälfte zu bewältigen war. Ein „Bergpreis“ von 1’100m Länge. Klar, dass dort kein Thunliner in der Sprintwertung dabei war. Wir hatten uns zwar abgesprochen, anfänglich zusammenzubleiben, aber dies ist gar nicht so einfach bei so vielen Leuten. Für mich war Werner Mägerle der ideale Partner, da er bereits im Jahr 2016 das Rennen bestritten hatte und dieses zu schnell angegangen war. So harmonierten wir sehr gut und hatten nach der Rennhälfte einen Durchschnitt von 29 km/h (geplant war 26 km/h) – allerdings mit Rückenwind. Und der Gegenwind kam erst jetzt ins Spiel! Und nun wurde auch die Strasse rauher und die Beine schwerer. Das Leiden begann für mich und ich bat Werner Mägerle mit einem „Tschüss“, von nun an nicht mehr auf mich zu zählen (oder auf mich Rücksicht zu nehmen). Zwar konnte ich noch zu Rolf aufschliessen aber leider davon nicht profitieren, da meine Beine völlig übersäuert waren. So wurden die letzten 30km zu einem Kampf Kopf (weiter) gegen Beine (anhalten). Aber bei einem solchen Rennen will man ja nicht einfach aufgeben und so fuhr ich immer wieder kleinere Abschnitte, bevor mich Beinkrämpfe zu immer häufigeren Pausen zwangen. Der letzte Abschnitt ist dann noch ein längerer Anstieg, bevor eine rasante Abfahrt (über 55km/h) die schönste Seite des Skatings bringt. Der Höhepunkt also am Schluss – allerdings konnte ich die Abfahrt nicht mehr so recht geniessen….. Ein Genuss war dann wieder das Bad in der Rhone, welches die weiter entfernte Dusche optimal ersetzte! Erfreulicherweise hatten die anderen Thunliners die bessere Kondition und konnten teilweise Superzeiten erreichen!
Konklusion: 103km sind echt weit. Aber alle Thunliners waren zufrieden wenn auch sehr müde.
Hier noch das (weniger wichtige) Klassement für die Thunliners:

Gesamt Kat. Zeit
43          15     3:32:50 Daniel Reichenbach
44          16     3:33:32 Michael Diete
88           2     4:08:45 Sandra Lustenberger
89         21     4:08:45 Urs Meyer
122       31     4:29:36 Rolf Grossenbacher
127       33     4:33:57 Roland Käser
129       35     4:35:58 Walter Wieland

Gratulation an alle, denn niemand hat aufgegeben! Dani hatte einen Sturz und konnte nach dem Rennen kaum mehr gehen. Da war der Wille grösser als der Schmerz! Weiterhin gute Besserung Dani. Sandra wurde sogar sensationelle Zweite -wer weiss, wenn sie nicht bei Urs geblieben wäre (Sorry Urs, hast Du selber gesagt).
Role Käser

 

Certina Inline Race 2017

Typisch für die aktuelle Inlineszene – lauter Oldies!

Resultate der Thunliners:
Ges./Kat.
25.    3. Diete, Michael Thun SUI Thunliners 0:40:28,09 +6:33,24
61.   10. Krebs, Gerhard Uetendord SUI Thunliners 0:43:08,30 +9:13,45
64.    2. Käser, Roland Münsingen SUI Thunliners 0:45:46,12 +11:51,28
75.   15. Grossenbacher, Rolf Oberhofen SUI Thunliners 0:46:10,49 +12:15,65
17.     9. Grossenbacher, Michèle Samedan SUI 0:50:05,81 +10:50,86

City Skate Basel 2017

Die Wetterprognosen waren alles andere als rosig – umso überraschter waren dann die treuen Swiss Skate Tour Fans, dass die Strecke nur an ganz wenigen Stellen noch feucht war. Ideale Bedingungen also, nicht zu heiss jedenfalls. Immerhin 7 Thunliners schafften es nach Basel – hier die Resultate:
Ohne Zeitmessung
Monnerat, Freya Rüegsauschachen Thunliners (Fun & Enjoy)
Langstrecke (37,5km)
10. Ruckstuhl, Carla 1987 Bern Thunliners 1:30:48,85 +17:12,92 (22 klassiert)
40. Diete, Michael 1969 Thun Thunliners 1:17:02,33 +12:21,70
47. Reichenbach, Daniel 1972 Thun Thunliners 1:17:47,97 +13:07,34
61. Käser, Roland 1949 Münsingen Thunliners 1:19:36,22 +14:55,59
71. Grossenbacher, Rolf 1962 Oberhofen Thunliners 1:25:27,14 +20:46,50
72. Lütte, Urs 1964 Steffisburg Thunliners 1:25:27,41 +20:46,78
(99 klassiert)
Schade, dass am City Skate Basel nicht mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start gingen. Mit dem Frauenlauf ist nämlich die Ambiance deutlich attraktiver geworden. Wie heisst doch das Motto des Frauenlaufs? „Ohne Frauen läuft nichts“. Dem ist nichts beizufügen…. Ausser vielleicht: Ohne Skater am Start rollt bald nichts mehr…..
Role Käser

Thunliners Trainingstag 2017

Am Freitag noch Neuschnee auf der Panzerpiste und am Samstag ein Traumwetter! Zwar war der Beginn des diesjährigen Trainingstags mit 5 Grad noch recht kühl aber Sebastian konnte sehr schnell für die nötige Betriebstemperatur sorgen. Völlig spontan entschloss er sich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Aufwärmen über die Kampfbahn zu schicken, was die Eine oder den Anderen zur Frage bewog „meint er das im Ernst oder macht er Spass?“ Da aber kein Feldweibel mit schriller Stimme für Ansporn sorgte, wurde der Parcours in eher gemächlichen Tempo absolviert. Und am Ende der Kampfbahn hatten tatsächlich alle ein Lächeln auf den Lippen und wurden kurz danach mit dem bekannten Sebastian-Spezial-Aufwärm-Concours-Hippique noch lockerer. Dem Schreibenden ist nicht bekannt, ob dieser überhaupt noch zulässig ist, klopft man doch dabei der Nachbarin zur Linken und dem Nachbarn zur Rechten auf die Oberschenkel! Spass hatten jedenfalls alle daran. Neu eingefügt wurde danach noch ein kurzer Abstecher ins Yoga-Land, wo die Teilnehmerinnen eindeutig den ästhetischeren Eindruck hinterliessen als die Herren der Schöpfung! Danach ging es in drei Gruppen weiter. Während Sebastian die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten mittels Videoanalyse zu eruieren suchte, kurvte Role zwecks Kurventechnikverbesserung im Kreise rum und drangsalierte die Oberschenkel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Innenkante/Aussenkante-Übungen. Michael war mit einem Fahrradanhänger voller Spiele und Hüetli gekommen und hatte sogar noch Besen für die Reinigung der Panzerpiste dabei. Im Halbstundentakt wurden die Gruppen gewechselt. Beim Mittagessen waren erfreulicherweise keine Team-Tische gefragt sondern die Emmenskaters, Hot-Wheelers und Thunliners sassen bunt gemischt durcheinander. Auch zwei „Neulinge“ wurden dabei rasch integriert.
Am Nachmittag konnten die Erfahrungen und Tipps vom Morgen umgesetzt werden und Sebastian hatte seine wachsamen Augen nochmals auf den Rollen und dem dazugehörigen Chassis, um Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Michael verblüffte mit einer originellen Version von „Mensch ärgere Dich nicht“. Dabei ärgerte sich zwar niemand, aber die Übung ging echt in die Beine. Um halb fünf spürten die meisten die Anstrengungen des Tages und vor einer unheimlich schönen Kulisse konnte noch eine abschliessende Gruppenfoto geschossen werden. Die Reaktionen nach dem Trainingstag zeigen, dass dieser Anlass ein voller Erfolg war. Sebastian steckt mit seiner guten Laune alle an und motiviert mit seinem Wissen unheimlich. Wer weiss, vielleicht können wir in zwei Jahren wieder einen solchen Trainingstag anbieten?                                                                               Role Käser

Engadiner Inline-Marathon 2016 / Gesamtwertung 2016

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Bei kühlen aber optimalen Wetterverhältnissen starteten leider erneut weniger Inlineskater als im Vorjahr. Auch Thunliners-Dresses waren nur spärlich auszumachen….. Dabei hatten Annett und Toni mit viel Herzblut optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen und erfreulichen Rennanlass geschaffen! Herzlichen Dank den Beiden für dieses tolle Rennen! Alle Teilnehmenden waren des Lobes voll. Der Engadiner wird nicht umsonst als das schönste Inline-Rennen gelobt.
Hier die Resultate der Thunliners:
Marathon
w
13 Ruckstuhl, Carla Bern SUI Thunliners 1:23:28,80 +18:46,37
27 Grossenbacher, Michèle SUI Thunliners 1:35:33,25 +30:50,82
m
38 Diete, Michael Thun SUI Thunliners 1:09:37,29 +10:34,64
73 Käser, Roland Münsingen SUI Thunliners 1:16:55,04 +17:52,39
74 Grossenbacher, Rolf Oberhofen SUI Thunliners 1:16:59,95 +17:57,30

Damit ergibt sich für die Gesamtwertung 2016 folgendes Bild:
Kids
w
18. Toth Erzsébet 2005 Thunliners 588
Junioren
w
9. Toth Antonia 2004 Thunliners 532
Erwachsene
w
11. Grossenbacher Michèle Selina 1995 Thunliners 2067
28. Ruckstuhl Carla 1987 Thunliners 1014

m
32. Reichenbach Daniel 1972 Thunliners 2126
42. Diete Michael 1969 Thunliners 1826
68. Käser Roland 1949 Thunliners 1356
78. Grossenbacher Rolf 1962 Thunliners 1271
80. Krebs Gerhard 1962 Thunliners 1268
164. Lütte Urs 1964 Thunliners 602
240. Hipp Raffael 1979 Thunliners 298

Teamwertung
10. Thunliners (11 Athleten) 12948 Punkte
(Sieger: Inline Club Mittelland mit 35 Athleten 55895 Punkte)

Role Käser

Resultate Mittelland rollt

Bei enorm heissem Wetter wurden die Inlineskater hart auf die Probe gestellt und nicht alle hielten durch bis zum Zielstrich. Hier die Resultate der Thunliners:
Kurzdistanz (25,5 km)
21. Käser, Roland Münsingen SUI Thunliners 3 0:54:19,68
Langdistanz (34 km)
22. Diete, Michael Thun SUI Thunliners 4 1:06:04,65
25. Reichenbach, Daniel Thun SUI Thunliners 4 1:06:05,51
36. Krebs, Gerhard Uetendorf SUI Thunliners 4 1:13:39,90
39. Grossenbacher, Rolf Oberhofen am Thunersee SUI Thunliners
Ruckstuhl, Carla Bern SUI Thunliners 3 (von 4) DNF