Paul

Nach dem Motto „Thunliners retten NSK Sommercup“ wartete am letzten warmen Sommerabend im 2011 ein stattliches Teilnehmerfeld auf den Startschuss zum Sommercup-Inlinerennen des Nordischen Skiclubs Thun. Leider fehlten fast alle Langläufer….!

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Fünfte Etappe: Masters WM in Dijon, 12.06.2011

So nahe dran und doch nicht auf dem Stockerl, alles richtig gemacht und doch nur auf dem 7. Platz! So lautet die leicht ernüchternde Bilanz meiner WM Mission.
Dabei ist in meiner Vorbereitung alles rund gelaufen. Dazu praktisch im „Schlafwagen“ von Urs bequem nach Dijon chauffiert, gutes Wetter (hätte zwar gut 10 Grad wärmer ertragen), dank der kurzen aber schnellen Runde für Zuschauer und Skater super Atmosphäre, kurz gesagt, die Suppe wäre angerichtet gewesen.
Auch der Rennverlauf verlief so wie ich es mir vorgenommen habe, 35km immer im Windschatten gefahren, 2-3 mal locker ein Loch zugefahren, immer darauf bedacht, den „Tricheur“ von Pavullo im Wind hängen zu lassen (haben wir, die Deutschen, Oesterreicher, Schweizer und Franzosen vor dem Rennen so abgesprochen). Die Endphase hat mir dann aber deutlich aufgezeigt, dass für einen Platz im vordersten Bereich meine Sprintfähigkeit nicht genügt! Vielleicht hätte ich in der vorletzten Runde die Flucht nach vorne wagen sollen?
Nächsten Frühling will ich mir den Double Push aneignen…!
Zum „Tricheur“ von Pavullo, Stefano Lothà: Unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit sich dieser Kerl in unser Startfeld gestellt hat. Auf der andern Seite begreife ich ihn ein bisschen, wie soll ein kleiner Sportler in unserem südlichen Nachbarland Ehrlichkeit vermittelt kriegen, wenn der Staatschef himself Korruption von der gröbsten Sorte vorlebt….?
Am Nachmittag konnten wir dann beim World Inline Cup die absolute Weltklasse während dem ganzen Rennen bewundern. Wahnsinn, wie dort die Post abgeht!
Insgesamt war es ein gelungener Anlass, gut organisiert, attraktive Strecke auch für die Zuschauer, Teilnehmerfelder in den einzelnen Kategorien wie noch selten zuvor.
Von Dijon selber haben wir leider nicht viel mehr gesehen als die Umgebung zwischen Hotel und Rennstrecke, vielleicht gibt es nächstes Jahr ein Remake…?

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Etwas verwöhnt durch meine erfolgreiche Wintersaison bei den Swiss Loppet Rennen setzte ich Mitte März meine Ziele für den Sommer 2011 fest, wohlwissend, dass die Zeit sehr knapp werden würde: EM in Damp Mitte Mai (die Daten für die WM waren noch nicht bekannt).

Nach einer (zu) kurzen aktiven Erholungs- und Regenerationsphase startete ich meine erste Etappe am 1. April mit einem Ruhetag (kein Scherz!). Es folgten Berg-und Talläufe, Inline- und Biketouren sowie Kraftausdauereinheiten, alles im tiefen Bereich.

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Es riecht nach Asphalt und surrenden Rädern, die Amseln singen auf unseren Dächern Liebeslieder….höchste Zeit also für meinen Saisonrückblick. (Die Detail-Analysen behalte ich für mich!)

Trotz dem recht schneearmen Winter hatten wir in der Umgebung von Thun erstaunlich gute Loipen zur Verfügung. In Kandersteg und im Eriz dank dem grossen Einsatz der Verantwortlichen durchgehend, im Gurnigel und in Heimenschwand leider nur zeitweise und während den zahlreichen Wärmeeinbrüchen bei uns bot sich ja noch die neue, schnelle Verbindung Richtung Brig ins Goms an.

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Die wenigsten Leser wissen wohl, wo dieses verschlafene Städtchen am Fusse des Apennin liegt, ca 30 km südlich der Aceto Hochburg Modena und der Ferrari-Schmiede Maranello, sozusagen im Herzen Italiens, wie der schön dekorierte Bürgermeister an der Eröffnungsfeier stolz verkündete!

Bei der Anfahrt Richtung Pavullo staunten wir nicht schlecht, als es plötzlich einer Passstrasse gleich anstieg, bei Modena noch angenehme 20 Grad, auf dem Hochplateau von Pavullo nur noch 12 Grad, aber immerhin noch freundliches Wetter. Die Aussichten liessen allerdings für den Renntag ungutes vermuten: Regen und 5-6 Grad!
Kein Wunder, gilt doch die Region als Wintersportort mit diversen Liften und sogar einer Kunststoffpiste für Langläufer…! Ich hatte aber Inlines dabei und keine Langlaufskis!

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SPORTAL hat sich für dieses Konzept ganz schön angestrengt:
Saubere Präsentation, gute und innovative Ideen, verdient unsere Unterstützung, könnte doch bei einigen neuen Sponsoren Interesse wecken. Lassen wir uns überraschen!

Allerdings habe ich auch so meine Bedenken: Gewinnt doch ein Schweizer das Weltcupfinale beim grössten Inlineevent in Europa und niemand nimmt davon Kenntnis. Nicht einmal bis in die Resultatübersicht hats diese Leistung gebracht! Solche News gehören am Montag in die Medien und nicht irgendwann dann wenn’s in einer Spalte gerade Platz hat. Zu späte Infos interessieren kein Schwein mehr!

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Hür gits vo mir kes Brichtli vom Löifli ir schönschte Stadt z’Europa.
Wes so schiffet u so glatt isch, geit mi Abschtosschraft i au Himmusrichtige, nume nid i d’Gschwindigkeit! De fähle mir d’Kante vo de Langloufschi u d’Schtäcke u zu aune wo mi wei überhole bi ig usnahmswis nätt….!
Wenn ig gseh, wie mängisch mini Kollege dr Asfaut küsst hei, isch mini Taktik für mi pärsönlech s’einzig Richtige gsi: Sicherheit vor Erfoug!
Hingedri ergerets mi de glich, dass ig de Kategorie-Sieg nume um 20“ verpasst ha…!

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Bewusst verzichte ich auf einen Erlebnisbericht, weil nicht im allgemeinen Interesse!

Vielmehr möchte ich die wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Analyse herauspicken, falls irgendwann irgendjemand einen Multisportevent allein durchziehen will:
(Nachstehendes gilt nur für wirkliche Hobbysportler!)

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Ein Postkarten-Wetter Abend und ein rekordverdächtiges Teilnehmerfeld bildeten den Rahmen zum Sommercup Inline Race auf der Pz Piste! Sogar der Belag war für einmal sauber wie selten, wenn die Armee schon keine neuen Jets kauft, kann die LBA nun getrost mehr für den Unterhalt des Waffenplatzes tun….!

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I ha bis em Mittwuche nid dra gloubt, dass dä SIC würklech düregfüert wird. Wo de Bucheli de no vo guetem Wucheänd Wätter gschwaflet het, hani mi haut agmäudet, obwou i ohni mini super Tallouf Quadrizeps Trainings nid optimau vorbereitet gsi bi.

So isches mer de haut äbe nid so ring gloffe, scho gar nid am Afang wos no nass isch gsi u ou nid am Stutz im Sulgenegg. I bi froh gsi, gäng i däm Grüppli mit fasch aune Thunliners chönne z’blibe u ha trotz auem no äs ordentlechs Renne chönne loufe.

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26. August 2012

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    Ausfahrt ab Bhn. Steffisburg
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    Training Panzerpiste
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