Chrabu

Primarschule, Sekundarschule, Drogist, Rekrut, Temporärjobber, Tramper, Sozialarbeiter und jetzt Jugendarbeiter bei der KJAL

Am 4. Februar stand wieder der schon zur Tradition gewordene Nordic Day in Kandersteg auf unserem Programm. Nach guten Trainings fühlte ich mich gut vorbereitet um eine gute Leistung abzurufen.

Das Wetter war sehr kalt wie die ganze Zeit davor. Ich hatte den Eindruck nicht den besten Ski zu haben. Bei so kalten Schnee und Lufttemperaturen habe ich keine Waxe…! Mein Waxlatein hört bei minus 8 Grad auf!

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Heute vor einer Woche kam ich um diese Zeit gerade nach Hause. Es war ziemlich anderes Wetter und die Stimmung dementsprechend. Allerdings auch wegen dem tollen Weekend in Köln. Nebst dem Studium der Resultate stellte ich auf Facebook Freundschaftsanfragen bei Kollegen, die ich zwar schon kannte, aber bisher noch selten intensiveren Kontakt hatte. Grund dafür war die Abwesenheit meiner Thunliners KollegInnen. Ich durfte mich auf Einladung von Daniel Donatsch hin anschliessen an die Crew des Inline Team Limmattal (nebst Dani, Markus Keller und Erwin Zysset). Mit dabei war auch Paul Hiltbrunner von den Speed Skater Zug.
Nach dem Rennen konnten wir vor der Heimfahrt in die Schweiz in unserem Hotel noch gemütlich duschen und packen. Der Zeitplan reichte aus, nach der Zieleinfahrt vier Bier zu trinken.

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Nach einem längeren Unterbruch standen die Rennen in Berlin und Köln an. Soweit es schien, behinderte mich die Verletzung nur noch marginal. war körperlich wieder auf Trab, konnte skatemässig Kilometer abspulen und mich im Krafttraining aufpeppen. Trotzdem, eine kleine Unsicherheit blieb.
Das Wetter versprach Sonne und einen perfekter Altweibersommer. Gemäss Startliste waren wir das grösste CH-Team. Zudem waren viele andere bekannte KollegInnen angemeldet. Nebst dem Rennen lockte das Wochenende deshalb zu einem gemütlichen und unterhaltsamen Social Event.
Zur Vorfreude zählte aber auch die Reise nach Berlin mit dem Flieger – ich liebe es!
Mit dem guten Timing war ich dann auch pünktlich parat, als mich Urs und Dani abholten und auf der Fahrt nach Basel stieg in Kleindietwil Sandra dazu. Im Terminal XY trafen wir Krebslis Ueti (FB) was der Freude zusätzlich Auftrieb verlieh.
Gerade rechtzeitig, d.h. als letzte Passagiere bestiegen wir das Flugi. Etwas überraschend wurde ein kleiner Snack serviert, ich entschied mich für salzig und heiliger Salamizipfel, es war ein Wurstriegel! Egal, er schmeckte und brachte mich nicht um. Vielleicht lag’s aber auch am super Sonnenuntergang, der uns begleitete. Eindrücklich, nebst dem Berliner Lichtermeer, die etwas harte Landung!
Der Weg ins Hotel war länger als vorgesehen, aber auch interessant und unterhaltsam, mir machte es jedenfalls nichts aus, problematisch wurde es einzig mit dem nun wieder aufkommenden Hunger. Da ich nicht der einzige war, entschieden wir uns nach dem Hotelbezug ins Sonycenter zu pilgern.

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Gigathlon 2011 „On the Rocks“, Turtmann/Wallis

Das Team Bildung und Sport im Aufwind
Nach der letztjährigen Teilnahme in Thun startete das Thuner Stadtverwaltungsteam „Bildung und Sport“ erneut am Gigathlon, welcher diesmal am ersten Juliwochenende stattfand. Fast alles ging auf, die Stimmung im Team war super und so erreichte es den hervorragenden 155. Platz.

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Hi Leute, da Urs das Renngeschehen bereits niedergeschrieben hat, beschränke ich mich auf ein paar Ergänzungen. Zuerst aber einmal ein Dankeschön an Urs für die Mitfahrgelegenheit!
Ich will ja nicht motzen und so stimme ich dem Fazit von Urs zu.
Ich freute mich auf dieses Rennen und hoffte auf optimale Bedingungen, also gute Vorbereitung, trockene Strassen usw. Fast ging’s auf, leider war’s, ich schätze mal eine kapitale Unachtsamkeit von mir, die mich nach Km 31 ziemlich heftig bremste und ich bin froh, dass dieses Rennen nicht in der Heimat stattfand. So sah mich niemand beim Hin- und Hertaumeln. Aber vielleicht sind solche Erfahrungen auch heilsam.
So oder so… MLP Mannheim ist ein interessantes, abwechslungsreiches, anspruchsvolles und ziemlich gut organisiertes Rennen, wo sich eine Teilnahme sicher lohnt. Klar wäre ein vorausfahrender Töfffahrer, der den Weg zeigt, vorteilhaft, der eine oder andere Strassenabschnitt mit weniger Löchern angenehmer und eine separate Breitensportrangliste auch interessant, aber…. Ähm, es kommt mir jetzt gerade nichts in den Sinn, vermutlich bin ich noch zu müde…
So oder so… jetzt lockt das nächste Rennen und darauf freue ich mich auch sehr. Dort will ich wieder dabei sein und bis zum Schluss vorne mitmischen.

Das erste Rennen in dieser Saison, endlich. Die Vorbereitungen, die Trainings liefen zufriedenstellend, so dass ich einigermassen parat bin für die neue Saison. Voll am Start könnte man sagen, aber in Neuendorf war ich leider dann doch nur am Start. Natürlich gab’s dafür Erklärungen, aber ich will ja jetzt nicht jammern. Die Freude war trotzdem da.
Der Startschuss und es ging los, ziemlich rasant los, es lag wohl am illusteren Teilnehmerfeld. Trotzdem konnte ich einigermassen dort einreihen, wo’s für mich realistisch war. Bald schon trennte sich aber das Feld und ich versuchte die davonziehende Gruppe zu erreichen. Kostete mich eine Runde Vollgas, aber ich kam heran. Jetzt erst einmal hinterher fahren und dabei ein wenig erholen, aber der Zeitpunkt dafür war ungünstig, weil die kleine Rampe vor uns lag. Leider war ein Skater von der Nordwestschweiz direkt vor mir, der aber immer eine kleine Lücke zum vorderen Läufer hielt. Ich versuchte ihn zu überholen, um direkter an der Gruppe zu bleiben. Aber es ging nicht, die Kraft und der Schnauf reichte nicht. So liess ich mich abhängen und erholte mich ein wenig. Bald schon schloss die nächste Gruppe auf in der ich dann mitfahren konnte.
Zum Glück waren in dieser Gruppe Urs und Reto dabei, das weckte „Heimatgefühle“ verlieh auch Flügel. Zusammen arbeiteten wir häufig an der Gruppenspitze und liessen so das Tempo einigermassen hochhalten. Jetzt folgten Runden um Runden ohne erwähnenswerte Vorkommnisse.
Darum jetzt noch ein Wort zur Schlussrunde. Wieder einmal war ich in einer taktisch sehr ungünstigen Position, nämlich zuvorderst. Klar, dass jetzt niemand mehr, ausser ich, rotieren wollte, ich versteh’s ja. So drehte ich einfach nochmals auf, in der Hoffnung, dass jemand noch abfallen würde. Vermutlich geschah dies auch, aber wiederum war’s ein Skater aus der Nordwestschweiz, der irgendwie fragwürdig auffiel. Während des ganzen Rennens hielt er sich stets zurück, ich sah ihn wirklich nie an der Spitze, aber jetzt, nachdem er von uns noch die Rampe hinaufgezogen wurde, griff er zu Beginn der Abfahrt an und zog davon. Urs feuerte mich an, mich an ihn zu heften, aber die Kräfte machten nicht mehr mit. Jetzt versuchte es wenigsten Urs, aber leider kam auch er nicht mehr an ihn heran. So blieben für den Schlussspurt noch Reto und ich und wir lieferten uns einen spannenden Finnish, um Haaresbreite zu Gunsten von Reto.
So war’s. Es war für mich aber ziemlich hart, die Füsse brannten und die trockene Kehle war auch nicht gerade angenehm.
Es lief nicht alles optimal, aber Spass hat’s trotzdem gemacht und ich freue mich jetzt auf die weiteren Rennen.

War das ein Rennen für mich – nicht gerade das Gelbe vom Ei. War nicht parat, keine Aggressivität und ziemlich unsicher und dann noch dieser Regen – zum Abwinken. Und so kam’s dann auch heraus. Äs Gstogel, keine Technik, viele Fehler und kein Mithelfen. Sorry Leute! Bin froh, dass ich auf der Monbijoubrücke nicht gestürzt bin und auch niemand wegen mir zu Fall kam. Wie gesagt, sorry Leute!
Highlight’s gab’s aber trotzdem ein paar. Die Strecke ist ja eigentlich attraktiv und abwechslungsreich, aber gefreut haben mich vor allem die vielen Begegnungen mit euch Thunliners-kollegInnen und all den „alten“ Kumpels. Gefreut haben mich auch, dass es trotzdem noch viele StarterInnen gab, die vielen ZuschauerInnen, die gute Stimmung und die Spitzenplätze unserer Teammitglieder. So hoffe ich, dass es nächstes Jahr wieder mehr SIC-Rennen geben wird. Äs fägt halt trotzdäm wie nä mohrä!

Wie’s mir ergangen ist – eine kleine Rückblende.

Samstag
Zu Beginn viele Aufsteller. Ich traf etliche SkaterkollegInnen von heute und auch früheren Zeiten. Da gab’s viele Hallo’s und teilweise Schwelgen in der Vergangenheit. Aber viel Zeit blieb nicht, der Start war bald und es galt vorne einstehen zu gehen. Dort angekommen, fotografierte ein Fotograf immer wieder meinen Dress. Er sagte, dass er das Logo mega cool fände. Das finden wir doch auch!?
Pünklich um 6 erfolgte der Startschuss. Das Rennen vorerst neutralisiert und dennoch, gleich nach dem Start bereits ein ziemliches Gerangel – für eher ungeübte SkaterInnen muss dies sehr unangenehm gewesen sein. Es gab denn auch die ersten Stürze. Mich beschäftigte aber vielmehr die zunehmende Trockenheit in meinem Mund. Und bald ging’s ja erst los mit dem Rennen und erst noch mit den ersten Steigungen. Genau in diesem Moment machte ich den ersten taktischen Fehler. Ich hielt mich ein wenig zurück. Natürlich verlor ich so die Spitze des Feldes. Das war schade, denn ich merkte schon bald in der Steigung, dass es geht. Also zog ich etwas an. Der Mut fehlte aber dennoch, anzugreifen, um wieder zur Spitze aufzuschliessen. Der erste Peak war erreicht und es folgte die Abfahrt nach Brenzikofen auf dem neuen Belag. Um diese richtig geniessen zu können, gab ich oben noch mal Vollgas bevor ich in die Hocke ging. Das ist Skaten @ it‘s best! Wir waren von hier an zu dritt in der Gruppe, einer davon Danü von den Emmenskaters (ein alter Bekannter). Mit viel Zug führte ich die Gruppe zur nächsten Steigung, eine bissige Rampe. Aber auch diese war kein Problem. Das Uphill-Training zeigte Wirkung. Und so freute ich mich auf die zweite Abfahrt. Leider war der Dritte im Bunde ein etwas milde ausgedrückt eigenwilliger Fahrer mit einer eigenen Downhilltechnik. Und dazu noch motzen… Also begab ich mich wieder an die Spitze. Das war nicht nur vernünftiger und sicherer, sondern auch genussvoller. Unten entschuldigte er sich und sagte, ich soll’s nicht persönlich nehmen. Sachen gibt’s! Wenn’s dann wenigsten nicht nur gefährlich werden kann… So oder so… kurz vor Oberdiessbach konnten wir zur nächsten Gruppe aufschliessen. Jetzt noch durch’s Dorf und bereits erreichten wir die happige Steigung Richtung Freimettigen. Vor dieser hatte ich Angst – sie ist wirklich happig und kann einem fertig machen. Aber auch hier ging’s erstaunlich locker den Berg hinauf. Die Gruppe teilte sich allerdings in Einzelteile auf. Wir waren vorne und zogen wieder an. Jetzt folgte die Abfahrt mit der etwas heiklen Linkskurve hinunter nach Stalden. Eine kleine Ausschau nach unsicheren Skatern und weil niemand gesehen, tiefe Position, Gring achi und volles Rohr ins Loch. Kein Problem. Was ich aber beim Schloss Hünigen produzierte, war schlicht biräweich. So peinlich, ich darf’s nicht sagen!!! Natürlich zogen einige Skater vorbei, aber ich konnte wieder anschliessen. Vorfall vergessen, Blick nach vorne, es folgte schliesslich die längergezogene Steigung nach Niederhünigen, vor der ich auch einigen Respekt hatte. Damit ich meinen Rhythmus fahren konnte, begab ich mich wiederum an die Spitze der Gruppe und zog ein wenig an. Oben angekommen schaute ich nach hinten, um zu schauen, ob sich die Gruppe wieder ein wenig verkleinert hat und wer noch dabei war. Aber hoppla, von der Gruppe war weit und breit nichts zu sehen. Schade, dass hier niemand mitgekommen ist, das hätte für den weiteren Rennverlauf Vorteile gebracht. Weil’s aber keinen Sinn gemacht hätte, alleine weiterzufahren, wartete ich auf die Gruppe. Und diese hatte in der Zwischenzeit Zuwachs durch Spitzenskaterinnen bekommen. Auch nicht schlecht. So ging’s wenigsten wieder ein wenig zügiger voran. Weil ich jetzt immer noch ziemlich fit war, führte ich die Gruppe immer wieder an und half mit das Tempo zu halten oder sogar noch zu erhöhen. Vieles klappte und die Strecke war schön. Kurz nach Zäziwil dann eine schöne Überraschung. Es rauschte plötzlich unser Dänu von den Thunliners an mir vorbei – und in seinem Schlepptau Urs – genial, super! Das gab mir Mumm und ich überlegte mir Angriffsmöglichkeiten. Aber Urs winkte ab, ihre Aufholjagt zollte ihren Tribut. Jäh nu, das Tempo war ja eigentlich weiterhin nicht schlecht. So empfand ich die Schlussphase ein wenig SIC-mässig (Swiss Inline Cup), was mir natürlich gefiel. Einen letzten taktischen Fehler machte ich aber Eingangs Langnau – hier hätte ich angreifen sollen, um so das Ziel von der Gruppenspitze aus zu erreichen. Zeitmässig war’s egal, aber egomässig reut mich die vergebene Etappenrangierung halt schon ein wenig. Wichtig für unser Team war jetzt aber, dass ich so bald wie möglich den Chip an Karin übergeben konnte. Viel Erfolg und Spass Karin!

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Der Tag begann gut, für einmal ausschlafen und kein Spinning, dafür Langlaufrennen. War diese Saison noch nie auf den Latten und so war ich schon ein wenig nervös, ob ich’s überhaupt packen würde. Konditionell bin ich gut in Form, aber eben…
Das Wetter war auch gut, herrliches Winterwetter, die Temperatur eher moderat, dafür der Schnee weich und etwas langsamer als ich’s gewohnt war. Allzu ernst nahm ich die Angelegenheit aber nicht und so war ich weder mit Bio-Hörndli aus dem Coop noch mit einer Banane gedopt. Umso herzlicher und motivierender der Empfang der anderen Teammitglieder. Urs war schon wieder mit der Fotokamera unterwegs und nach einer kleinen Testrunde gings auch schon ab Richtung Startgelände. Dort dann noch das offizielle Fotoshooting. Chlöisu und Raffi, danke für Eure Hilfe, die Latten richtig zu montieren! Nach dem Startschuss versuchte ich dabei zu bleiben, allerdings auch mit einer kleinen Zurückhaltung, denn ich wollte wenn möglich kein gschtogel bei der ersten Steigung wie letztes Jahr. Und so meisterte ich diese diesmal problemlos. Langsam fand ich den Tritt, meinen Tritt allerdings, technisch bin ich wohl nicht wirklich auf der Höhe. So war’s dann doch zunehmend anstrengend. Ab und zu gelang es mir aber, im Windschatten zu laufen und so kam ich doch einigermassen voran. In der ganzen Konzentration und Aufregung verpasste ich jedesmal bei der Zieldurchfahrt die Uhr zu konsultieren und so hatte ich zeitmässig keine Anhaltspunkte. So war ich ziemlich erstaunt als der Raketenschuss schon das Ende ankündigte. Weil ich von hier nicht mehr weit bis ins Ziel hatte, gab ich noch einmal ein wenig Effort.
Ich bin mit meinem Rennen zufrieden, hatte keinen Sturz und es hat Spass gemacht. Beim anschliessenden Höck im Des Alpes fuhr plötzlich eine heftige Müdigkeit ein, die sich bis jetzt anhält. So hocke ich jetzt am PC und schreibe diesen Bericht ziemlich schlappig in die Tasten. Was soll’s?!
Wie gesagt, es hat Spass gemacht und ich danke allen für den tollen Event!

26. August 2012

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