Heute vor einer Woche kam ich um diese Zeit gerade nach Hause. Es war ziemlich anderes Wetter und die Stimmung dementsprechend. Allerdings auch wegen dem tollen Weekend in Köln. Nebst dem Studium der Resultate stellte ich auf Facebook Freundschaftsanfragen bei Kollegen, die ich zwar schon kannte, aber bisher noch selten intensiveren Kontakt hatte. Grund dafür war die Abwesenheit meiner Thunliners KollegInnen. Ich durfte mich auf Einladung von Daniel Donatsch hin anschliessen an die Crew des Inline Team Limmattal (nebst Dani, Markus Keller und Erwin Zysset). Mit dabei war auch Paul Hiltbrunner von den Speed Skater Zug.
Nach dem Rennen konnten wir vor der Heimfahrt in die Schweiz in unserem Hotel noch gemütlich duschen und packen. Der Zeitplan reichte aus, nach der Zieleinfahrt vier Bier zu trinken.

Zum Rennverlauf:
die Strecke zum Einfahren war diesmal suboptimal und nicht wirklich geeignet, gut allerdings, dass es hier genügend mobile WC-Anlagen hatte. Kurz vor dem Start reihten wir uns mehrheitlich in den vordersten Reihen ein. Auffallend hier die vielen M40 und M50er, irgendwie geriatriemässig, aber ich gehörte ja auch dazu. Leider reihte sich vor uns eine Gruppe Kölner ein, sie sahen ziemlich schnell aus. Unmittelbar vor dem Startschuss folgte eine Gedenkminute für Alexander Uphues, der eine Woche zuvor in China tragisch ums Leben kam. Dann folgte der Start. Jetzt wirkte diese Gruppe Kölner ziemlich hinderlich, sie waren langsam und versperrten den Weg. So zog die Spitzengruppe vorne weg und ich konnte erst vor der Brücke die Kölner überholen. Zu meinem Erstaunen konnte ich glücklicherweise die Spitze dennoch recht bald einholen. Jetzt galt es wieder nach Luft zu schnappen und so fuhr ich erst einmal mit. Nach der ersten Wende war ich wieder parat und konnte proaktiv mitwirken, ohne allerdings zu viel Kraft zu verpuffen. Es folgte ein eher ruhiges Rennen, mal weiter vorne, mal wieder ein wenig im hinteren Teil der Spitzengruppe. Leider war von uns niemand hier vorne, abgesehen von Georg von den Speed Inliner Basilisk. Im zweiten Teil des Rennens wurde das Tempo etwas verschärft, wirkliche Angriffe gab es aber auch hier nicht. Weil es erfahrungsgemäss keinen Sinn macht, alleine einen Angriff zu starten, fuhr ich einfach mit. Es machte sehr viel Spass, die Strecke war attraktiv, der Asphalt super und die vielen Zuschauer feuerten uns kräftig an. Trotz des eher geringen Tempos verkleinerte sich die Gruppe zusehends, was sich positiv auf die Sicherheit auswirkte. Die Gruppe harmonierte gut und so gab es kaum Rangeleien. So macht’s Spass! Der Angriff kurz vor dem Ziel erfolgte noch vor der Brücke. Einmal mehr verschlief ich diesen Moment und prompt kam ich nicht mehr heran. So erreichte ich das Ziel als zwölfter und war mit diesem Ergebnis trotzdem zufrieden. Besonders froh war ich, dass ich damit auch diese Saison sturzfrei beenden konnte.

Die Reise nach Köln war äusserst lohnenswert. Dieses schöne und heisse Wetter, diese beeindruckende Stadt, diese vielen Leute, diese ausgelassene Stimmung, diese interessanten Unternehmungen, diese lockere und gemütliche Atmosphäre in „unserem“ Team, dieses Frühstücksbuffet in unserem Hotel…

Alles in allem ein wirklich gelungener Saisonabschluss mit Köln und eine Woche zuvor mit Berlin!

Dani, eine RIESENGROSSES DANKE auch Dir!

Eine Antwort auf Rennbericht Köln

  • Dani sagt:

    Vier Bier? Oder hast du das nur geschrieben, weil es so schön reimt?
    Zudem fehlt auf dem Foto einer!? Aber gut, aus dem Text geht ja hervor, dass du auch dabei warst. ;-)
    Habe dich gerne “mitgenommen”. Hätte mich auch über mehr Tunliners gefreut. Vielleicht nächstes Jahr…

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