Am Freitag 27. Mai machten sich sieben Thunliners auf nach Deutschland. Leider konnte Daniel Krebs krankheitshalber nicht mit reisen. Urs L. und ich sammelten alle ein. Etwas nach 10 Uhr machten wir uns auf die ca.500km lange Reise  nach Koblenz in der Pfalz. auf der Fahrt in Deutschland hörten wir im Verkehrsfunk immer wieder die Meldung vom grossen Stau bei Karlsruhe. Auf der gemeinsamen Rast beschlossen wir über Frankreich zufahren. Mein Navi wollte sowieso über diese Strecke. Beider Autobahnauffahrt bei Strassburg fuhr ich falsch, so dass es einige Komentare über mein “altes” Navi gab. Lieber ein altes als gar keines.

Auf den Hauptstrassen zwischen Deutschland und Frankreich hatte es aber sehr viele Lastwagen, diese haben sicher alle die LKW-Maut in Deutschland umfahren!

Kurz nach 16 Uhr standen wir am Ziel unserer Reise bei der Sporthalle in Oberwerth bei Koblenz zur Startnummer ausgabe. Wir haben uns kurz auf der Messe rum geschaut. Mein Eindruck es hat auch dort immer weniger für Inliner.. Noch einen kleinen Stand von Inlinezenter Kohlen, und das Testmobil von Rollerblade vor der Halle. Nach dem alle ihre Sachen hatten, machten wir uns auf zum für uns neuen Hotel direkt am Rhein. Zimmerbezug und ab zum gemeinsamen Nachtessen irgendwo in der Stadt. Klar landeten wir wieder beim “alt bekannten Platz” mit den rot und grünen Sonnenschirmen. Chräbu danke für den Wein, wir hatten nicht daran gedacht ihm zum Geburtstag zu gratulieren.

Samstag morgen Frühstück, etwas shoppen und zum Mittagessen (Spaghetti). Daniel Donatsch am Bahnhof  abholen. Da das Inlinerennen Fitness dieses Jahr bereits um 1515 Uhr startete war weniger Zeit. 1340 Uhr mussten wir auf den Zug in Richtung Boppart wo der Start in diesem Jahr wegen einer Baustelle war. Auf dem Weg zum Start trafen wir noch schnell Toni mit seinen “schnellen” Schweizern.

Wir reihten uns wie immer ganz vorne im Feld ein. Als der Startschuss erfolgte, war ich bei den ersten vorne, und musste auch meine Führungsarbeit machen. Leider hatte ich das ganze Rennen die Übersicht nach hinten nicht so gut. Ich wusste also nicht genau wer alles von uns bei mir in der Gruppe war bis diese sich bei mir vorne zeigten. Chräbu, Dani R., und Urs L. waren da und fuhren auch ein Rennen in den vordersten Positionen. leider hatte ich Sandra und Polä bis da nie gesehen, Dani griff ein paarmal an, kam aber nie weg. Plötzlich lag aus für mich unerklärlichen Gründen Urs L. quer vor mir! Scheisse…. habe ich gedacht, musste aber irgendwie schauen, dass ich darüber kam. Ich konnte den Sturz knapp vermeiden.

Die Kopfsteinplaster fuhren mir richtig in die Oberschenkel, so dass ich danach etwas Mühe hatte die einzige Steigung mit zugehen. Nach der Steigung schloss aber zum Glück wieder alles zusammen. Plötzlich war Dani auf dem Radweg auf der anderen Seite des Kieses.. wieder eine Rempelei..

Kurz vor dem Ziel auf der Überführung bei der Sporthalle waren Dani und zwei andere leicht voraus,, es ging aber noch 2km. Die Spitzengruppe schloss weider auf, so dass alle wieder ihre Chance hatten. Ich spürte, dass ich nicht ganz nach vorne kommen konnte und nahm Tempo weg. Chräbu ersprintete sich den 5 Rang. Dani, Polä und ich lagen am Schluss auf den Rängen15-17. Nicht zu vergessen, Rolf hat ein sehr gutes Rennen gefahren und auf die Spitze nicht allzu viel verloren.

Sandra fehlte, kam mit der zweiten Gruppe ins Ziel, sprintete um den Frauen Sieg, wurde aber um eine lumpige Sek. geschlagen. Was einen Super Rang ist aber halt schon fuxt! Zu erst abfallen, dann noch so knapp zweite! Ich möchte allen zu ihren guten Leistungen gratulieren.

Nach dem Ziel haben wir, Chräbu gespannt auf die Alterklasse Rangierung gewartet. Die Ernüchterung war aber schon gross, als wir sahen, dass mit einem 5. RAng Fitness nur der 4. Rang AK40 drinliegt!!! Auch in Deutschland gibt es keine jungen Inliner mehr! Ich war mit Rang 16 nur 12. AK40! Daniel Donatsch, Rang 32 aber 5.in der AK 30.

Zum Nachtessen bei einem sehr guten Mexikaner kam noch Rolä Käser zu uns, besten dank für den Kaffee.

Mit der Heimreise am Sonntag ging ein schönes und erfolgreiches Thunliners Wochenende zuende.

 


2 Antworten auf Mittelrhein-Marathon Koblenz 2011

  • Dani sagt:

    Es ist eben schön, “jung” zu sein. ;-)
    Wenn wir schon bei der AK30 sind: von den ersten fünf sind vier Schweizer! Nur der Dritte ist Niederlänger…

  • Marco sagt:

    Hallo Sandra no viele Dank für e windschatte…..
    Griessli uss Basel
    Speed-inliner-basilisk

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