Am letzten Sonntag, 16. Mai fanden im Ostseebad Damp im hohen Norden von Deutschland die Inline Marathon Europameisterschaften der Masters statt. Mit Polä, Sandra und mir reiste auch eine Gruppe der Thunliners an diesen Wettkampf.
Wir flogen am Donnerstag abend flogen wir nach Hamburg, um dort einen VW Touran Mietwagen zu nehmen und die letzten 140 km zurück zulegen. Nach einer Reise von knapp sieben Stunden, standen wir ca. 1100km nördlicher vor dem Ferienhaus, unserem Lager für die nächsten paar Tage. Am Freitag genossen wir noch die Sonne und das schöne Wetter. Da wir im gegensatz zum Vorjahr jetzt mobil waren, schauten wir uns etwas die Umgebung in Schleswig-Holstein an. Dort gibt es nur kleine Orte und unendliche Weiten mit gelben Rapsfeldern.
Samstag morgen kurz vor Mittag machten wir uns auf die schon bekannte Rennstrecke auf den Inlines zu erkunden. Wie letztes Jahr war die Strecke wieder schön angelegt. Sie bestand aus einer Runde von 10km, die viermal zu befahren war und einer Start und Zielstrecke von je ca. 1000m. Asphalt war in den meisten fällen sehr schön, nur zwei Stücke waren etwas rau oder mit Löchern versehen. Sandra und ich fuhren eine Runde, Polä ging noch auf eine zweite.. auch er schaffte vor dem Regen zurück ins Trockene! Ab da war das Wetter mehrheitlich nass! Nachmittags bei der Startnummernausgabe im Festzelt, trafen wir nach und nach auch die anderen Schweizer und uns bekannten Teilnehmer aus den anderen Ländern.
Sonntag morgen 07 Uhr Frühstück, 09 Uhr einlaufen, danach Startnummern montieren und Inlines anziehen, danach ab zum Start. Da war das Wetter noch trocken, aber immer wieder kurze tropfen. 10 Uhr der erste Start AK 30 Männer, 10 02 war schon ich dran, danach im Minutenabstand die anderen Felder.
Ich ging mit der Spitze mit, konnte mich gut in der Gruppe halten wärend der ersten Runde. Eingangs zweite Runde kam ein richtiger Schauer und der Regen strätzte richtig runter! In dieser Zeit verlor ich auch mit einer Gruppe den Kontakt zur Spitze. Jetzt machte ich einen grossen Fehler, statt in der Gruppe zubleiben, versuchte ich im Windschatten von “Züri” wieder in die Spitze zu kommen. Züri schafte es gerade vor der kleinen Überführung, ich schffte es nicht ganz. Da die Spitze gerade noch angriff, viel ich zurück zur Gruppe. Auf den nächsten Kilometern fuhr ich mit und führte auch. Beim nächsten kleinen Anstieg verlor ich den Kontakt und fiel zurück. Ganz alleine unterwegs, beschloss ich vor der nächsten Runde das Rennen auf zugeben.
Ich wartete anfangs Runde auf das Feld AK60 mit Polä und Roger, sah beide sind super dabei! Danach wäre eigenlich bald das Feld AK 40 mit Sandra dran gewesen. Da war aber von einem Feld nicht mehr viel zu sehen. Sandra kam in einer kleinen Gruppe weiter hinten, ich dachte “Sch….” Jetzt hatte ich kurz Zeit am Start im Rucksack die Kamera zuholen. Eingans letzte Runde konnte ich noch ein paar Fotos machen, danach ging ich ans Ziel um auf die Felder zu warten.
Leider hat es für Polä im Sprint nicht ganz gereicht, und Sandra kam im ströhmenden Regen auf Rang 8ins Ziel. Ich gratuliere den beiden zu Ihren Rängen.
Am Montag morgen mussten wir schon wieder früh aus den Federn, da der Reiseleiter die Distanzen beim Buchen des Fluges etwas verschätzt hat. dafür waren wir am Mittag wieder in Thun.
Bilder:
