Freitag morgen der Wecker geht ab! Kurze Zeit später die Nachrichten im Radio. Der Sprecher sagte 6 Uhr 30 Nachrichten. Sandra und ich erschracken richtig, was schon halb sieben!! Ich habe den Wecker falsch gestellt, er sollte um halb sechs abgehen. Um sieben Uhr hatten wir mit Christoph abgemacht, er sollte uns abholen!! Jetzt war keine Zeit mehr aufstehen, Müeli machen Frühstücken und schon war fünf nach sieben und weg waren wir! Da ich das erstemal und auch das letztemal mit Easy-Jet gebucht hatte und wir ab Basel flogen, wollten wir genügend Zeit einrechnen. Nach dem wir mit Urs und Daniel zusammen in Basel eintraffen und einchecken wollten der nächste Schock! Die Frau am Checkin fragte mich, “sie reisen ohne Gepäck?” Wir hatten doch alle einen grossen Koffer!!! Gepäck beim Buchen nicht mitgebucht, heisst nachzahlen!! Schlussendlich sind wir doch pünktlich in Berlin bei schönstem Wetter gelandet.
Nach dem Zimmerbezug beim bekannten Hotel, das nächste Erstaunen! Sandra und ich gelangten im 12. Stock in eine Wohnug mit Küche, grossem Bad Wohnraum und Schlafzimmer!! Telefon zu Urs und Dani, auch sie hattenein so “luxuriöses” Zimmer. Chrigu und Polä ebenfalls. Der Preis war aber nicht höher als im Doppelzimmer € 150.00 pro Nacht und Zimmer.
Anschliessend mit der U6 rasch zur Startnummernausgabe in Tempelhof. Ist einfach schon eine super Location für das Inline Village. Gespräche mit anderen Kollegen aus der Szene. Es hatte in den Hangars sehr, sehr viele Leute und wir gingen rasch wieder zu den Inlinern, die waren unter dem Vordach und bei frischer Luft! Jetzt war auch Polä bei uns und wir konnten uns zum Nachtessen auf machen. Ich machte den Vorschlag wieder einmal am Wittenberger-Platz neben dem KADEWE beim alten “Italiener” zu essen. Wir sassen draussen teils kurzarm! Beim Bezahlen gaben wir ”kein” Trinkgeld, der Service liess etwas zuwünschen übrig. Der Kellner wollte uns belehren, dass 10% normal seien. Er verabschiedete uns mit auf nimmer wiedersehen!
Samstag morgen aufstehen, oh graus alles grau in grau Nebel!! wir hofften dass es beim Nebel blieb. Beim Mittagessen sahen wir die ersten Regentropfen. Es wurde nur noch schlimmer! Beim Start um 16 uhr regnete es gerade nicht, aber die Strasse war auf der Startstrecke sehr glitschig! Start aber trotzdem voll was ging, wir wollten doch vorne in der Gruppe dabei sein. Ich hatteden Eindruck ein gutes Rennen zu fahren und habe mich mit Sandra immer in den vorderen Rängen aufgehalten. Mein Ziel war schliesslichein aktives Rennen fahren. Bis KM 11 ging alles gut, vor unsein Kreisel und plötzlich lagen alle ich hatte keinen Weg mehr. Autsch! Wieder aufstehen, umsehen wo ist Sandra?Plötzlich sah ich vorne in der Ferne eine Thunlinerin. Ich musste mich aber nach dem Sturz zu erst auf rappeln und motivieren! Ich holte sie nie mehrein! Ein paar KM weiter, wir warn endlich wieder eine funktionierende kleine Gruppe, da lag der Franzose quer vor mir. Autsch das zweitmal, meine Motivation war weg! Ich suchte den direkten Weg ins Zielgelände, da ich ihm aber nicht kannte musste ich die restelichen 21km auch noch fahren! Der Kopf wollte aber nicht mehr! Bei KM 39 liess ich eine ganze Gruppe an mir vorbei!!!
Im Ziel angekommen hat Sandra schon gewartet, wir suchten noch Dani und ab ins Hotel, duschen und zum Nachtessen. Vorschlag war “chinesisch”. Konnte ich nicht akzeptieren und wir gingen zur Porta Nova! Ich glaube alle fanden bei freundlicher Bediehnung etwas gutes!
Sonntag ist schnell erzählt, ich wollte mit allen nach Potsdam die Schlösser besichtigen, Zeit hätten wir genügend gehabt. Bei Regen macht das aber keinen grossen Sinn in den Schloss-Parks. Mauermuseum und warten der Flieger ging ja erst um 19 15Uhr. Beim Einchecken der letzte Schock, Wieder Gepäck nachbezahlen, die Dame am Freitag hat sicher geglaubt, wir lassen die Koffer in Berlin! Wenigsten sehr pünktliche Landung in Basel. 22 30 Uhr waren wir in Thun. Ich hatte bis jetzt bei den 6 Teilnahmen am Marathon viele schöne Sachen, dieses Wochenenden geht aus anderen Gründen in die Analen ein.
Urs M.
