Freitag 11. 06.  07 33 Uhr Abfahrt des Zuges ab Bahnhof Thun über Bern, Basel, Hamburg nach Kiel und Eckernförde. Sandra, Polä ich sassen darin. Unser Ziel war das Ostsee-Hotel in Damp. Wir drei brachen auf zur Masters Marathon EM. Nach ca. 11 Stunden, mit einer halben Stunde verspätung erreichten wir unser Ziel über tausend Kilometer nördlich im “niemands” Land von Schleswig-Holstein. Einmal angekommen, sofort Zimmerbezug mit Blick über den Segelhafen und die Ostsee. Nach dem Nachtessen, trafen wir auch schon Gere, der mit seiner Partnerin und dem Auto anreiste. Der erste “Schock”, Gere konnte wegen dem Sturz im Training eine Woche davor nicht starten.

Samstagmorgen, Frühstück, hier haben wir das erstemal unsere Teamkolleginnen und Kollegen aus der Schweiz getroffen. Wir machen ab, dass wir uns sobald es etwas abtrocknet uns kurz schliessen um die Strecke gemeinsam mit den Skates zu befahren. Wir Thuner schauten uns danach noch etwas im Resort um was gibt es hier eigentlich. Ein paar kleine Läden, grosser Strand, leider zu wening warm zum Baden, und Fitness einrichtungen.

Um 13 30 Uhr machten wir uns bei schönem Wetter auf die Rollen. Es dauerte aber nicht 3 Kilometer und der Wind blies uns Regen ins Gesicht. Ich wollte um kehren, die anderen sagten aber alle jetzt sind wir schon nass, wie recht sie alle hatten.  Nach der 10 km Runde mit einer Anfahrt und Abfahrt von einem guten Kilometer, hat der Regen wieder aufgehört. Danach hiess es Service machen, um am Sonntag wieder schnelle Rollen zuhaben!

Nach dem Nachtessen, spazierten wir noch etwas über die Anlage und dem Strand entlang. Sobald es etwas dämmerte, wobei es bis spät Abends recht hell blieb, kamen wieder unsere Hasen aus Ihren Löchern. Ja du liest richtig in der Hotelanlage hat es auf den Rasenplätzen weidende Hasen. Es gibt keine Zäune und so, dass müssen “wilde” sein.

Sonntag morgen sieben Uhr Frühstück um 10 Uhr war der Start. Das Wetter war trocken, aber der Wind hat nicht nachgelassen. Pünktlich der erste Schuss für M30. Danach immer 3 Min später der nächste Start. Ich ging vom Start weg mit wie vorgesehen. Nach der Anfahrt zur Runde der erste Angriffsversuch, hinter mir riss schon alles ab. Ich konnte die erste Runde relativ gut mit gehen, fuhr oft bei Alex Uphues. Eingangs zweite Runde wurde wieder attakiert, auf der Auffahrt zur Bundesstrasse lag ich zu hinterst und schon ist es passiert, ein Loch klaffte vor mir und einem anderen Skater. Wir versuchten es noch zu schliessen, aber schafften es nicht. Ab da ging es zu zweit oder später zu dritt über die Runden. Als in der vierten Runde das Feld M50 kam gingen die anderen rein, was nicht erlaubt ist. Ich blieb draussen und fuhr alleine fertig. Mit 1:20 ist die Zeit nicht so schlecht, aber es reicht halt auf diesem Niveau nicht.

Leider erging es Sandra in ihrem Rennen etwa ähnlich. Die Übermacht der starken deutschen Frauen, duldete keine nicht Landsfrau in der Spitzengruppe. So griffen diese an, bis Sandra als letzte raus fiel. Sandra fuhr danach ein Rennen alleine gegen die Uhr. Leider fuhren noch zwei Fahrerinen in der Gruppe der Frauen 50 an ihr vorbei, so dass sie am Scluss 9. war.

Polä schreibt selber wie es Ihm ging. Leider musste die kleine Schweizer-Delegation diesmal ohne Medaille abreisen.

http://www2.your-sports.com/details/results.php?lang=de&page=6&eventid=3977&contest=2&name=SO%20Marathon%20EM%7CErgebnisliste%20AK&CertificateLink=1&format=view

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