Auf unserem Jahresprogramm standen über Ostern zwei Trainings, eines am Samstag und eines am Ostermontag.

Training Karsamstag.

Sechs Thunliners trafen sich um 13 Uhr. Polä, René B., Yvonne, Urs L., Walter W. und ich. Als Trainingseinheit hatte ich vor, ein paar Kilometer am Stück für alle zu fahren. So fuhren wir unter nicht zu hoher Herzfrequenz zuerst einmal ca. 40 Minuten um und im Innern der Panzerpiste. Nach einer kurzen Pause, gingen wir die gleichen Runden noch einmal an, diesmal mit etwas mehr Tempo, so dass nicht mehr ganz alle das Tempo mit gehen konnten. Bei der letzten Runde konnte ich es halt nicht lassen dem Ziel entgegen mit einem Sprint noch den Puls hoch zu jagen. Leider hatte Yvonne hinter mir herfahrend in der ersten Serie  einen Sturz, glücklicherweise ohne „Schaden“ Ich hatte den Eindruck für, dass dies  für alle, je nach Formstand ein gutes Training. Nach dem Training stillten wir unseren Durst noch im Flieger-„Beizli“.

Training vom Ostermontag.

Ich hatte mich entschlossen mit allen eine Ausfahrt nach Rubigen oder etwas kürzer zu machen. Aus diesem Grund habe ich am Morgen noch ein SMS mit der Aufforderung einen Trinkgurt mit zunehmen an das ganze Team gesandt.

Um 13 Uhr fanden sich 10 Thunliner auf dem Parkplatz ein. Polä wollte aber auf der Piste Technik trainieren. So dass René B, Urs L., Dani, Yvonne, Sandra, Chräbu, Rolf, Michèle  und ich sich vom Parkplatz in Richtung Langestrasse davon machten. Zuerst Tempo möglichst so wählen, dass alle mit fahren konnten. Michèle hatte ein wenig Mühe das Tempo mit zu gehen. Sie wurde aber immer von jemandem, Urs L, Chräbu, oder andere begleitet. Für Rolf und Michèle war es auch das erste Mal, dass Sie mit uns auf eine Ausfahrt kamen. Die Strecke über das Kaliforni, Steffisburg-Bahnhof, Heimberg, Brenzikofen Herbligen Oppligen nach Wichtrach ist sehr abwechslungsreich mit Steigungen und auch Abfahrten. In Wichtrach beschlossen wir, uns aufzuteilen, die schnelleren fuhren bis Rubigen-Bahnhof, Michèle, Rolf und Yvonne als Führerin machten sich auf den Rückweg.

Wir schnelleren fuhren dann mit bis zu 35 km/h nach Rubigen. Es war einfach schön wieder einmal mit einer grösseren Gruppe durch das Aaretal zu gleiten. Rubigen um den Perron und wieder ging es auch bei uns auf den Rückweg. Rubigen, Psychiatrie umfahren, Münsingen, Wichtrach, Kiesen, Golfplatz und Grube in Richtung Kreisel in Oppligen, Betonweg am Waldrand Richtung Heimberg. Die letzte Steigung vom Haslikehr  zur Winterhalde ging für alle noch einmal voll. Das Maximum wurde noch aus den Beinen gekitzelt. Oben war der halt nur kurz, da ein Fahrrad mit Kinderanhänger sonst die Abfahrt versperrt hätte. Steffisburg-Bahnhof bis zu Urs L, geht auf diesem genialen Belag bei jedem Training Vollgas.

Auf dem Parkplatz Waldeck angekommen haben die drei und Polä schon ungeduldig auf uns gewartet. Ein Zeichen, dass auch sie nicht nur spaziert sind. Nach dem Training liessen wir es weider im Beizli ausklingen.

Für mich waren diese Trainings Lebenszeichen des Thunliners, vor allem die Montag-Ausfahrt mit zehn einheitlich gekleideten war genial. Super weiter so!!

Urs M.

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