Wahrscheinlich wiederhole ich mich bei jedem Berlin Bericht: Diese Stadt ist allemal eine Reise wert! Eine weltoffene Stadt mit zuvorkommenden, freundlichen und weltoffenen Bewohnern. Sie bietet wirklich jedem Besucher etwas, sei es für Baumenschen mit dem wuchtigen Brandenburgertor, dem grosszügigen Regierungsviertel mit dem Reichstag und dem Kanzleramt (genannt Elefantenwaschmaschine), dem eleganten Hauptbahnhof, dem schwindelerregenden Potzdamerplatz oder dem riesigen Olympiastadion mit dem genialen Dach, sei es für Geschichtsinteressierte mit dem Checkpoint Charly, dem Mauerfall oder dem sehr eindrücklichen Holocaust Mahnmal, den Kunstinteressierten mit den unzähligen Museen, den Kulturinteressierten mit den vielen Theatern und Konzerthallen, oder auch einfach den Anhängern der übergrossen Shopping Meilen und Häusern…..
Das ist wirklich keine abschliessende Beschreibung der vielfältigen Möglichkeiten!
Ueber unser Hauptereignis, dem Inline-Marathon habe ich nur eines zu berichten:
Ich habe noch nie ein so hektisches, von vielen Stürzen geprägtes Rennen erlebt, wo vom Start bis zum Zielstrich eine Spitzengruppe von 170 – 200 Skatern in 2er bis 4er Madli durch die mit vielen Kurven, Engpässen und S-Bahnschienen gespickten Strassen jagten.
Das zeigte dann auch die Rangliste von Mika Timing (die erst am Mittwoch einigermassen stimmte, Datasport lässt grüssen): Auf dem Zielstrich vergingen vom Rang 1 bis Rang 176 gerademal 45 Sekunden! Die Devise galt, höllisch aufzupassen, immer rechts aussen zu laufen, dauernd Lücken zu schliessen sowie Urs und Sandra nicht aus den Augen zu verlieren!
Das gelang mir meistens recht gut (eigentlich sehr gut!).
Aber in meiner Kategorie wird’s langsam eng: Ich konnte ganze 2 Sekunden auf den Zweitplatzierten ins Ziel retten, notabene ohne ihn zu kennen!
In der privaten Analyse des Rennens ist die Bemerkung „weiter vorne laufen“ und „letzte Km einprägen“ rot markiert! Man weiss ja nie….!
Trotz alledem hat Berlin eine magische Anziehungskraft dank der sensationellen Stimmung während des ganzen Rennens und wohl auch, weil es mit 7500 Skatern überhaupt der grösste Inline-Event in Europa ist.
Deshalb sind Äusserungen wie „nie mehr“ aus unserer Mitte mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen. We’ll see next year…..!
Zum Schluss noch dies: Endlich war wieder einmal mit Urs, Sandra, Yvonne, Rene B.aus B, Chrigu und mir ein ordentliches Thunliners Grüppchen unterwegs und ich konnte sogar Vreni mit nach Berlin schleppen!