Für aui wo’s intressiert u scho mou si mit mir cho langlöifle u für grad aues klar z’stöue:

I blibe e Voubluetlanglöifer u nume e hobby Inline Skater!! U das isch guet so, langlöifle chame bis is höche Auter, aber Inline isch haut scho meh für jüngeri Generatione!!

Meine Vorbereitung für den Winter waren im Oktober und November ideal und ich hatte nicht zuletzt dank der guten Beine aus der Inline Saison speziell im Bereich der Kraftaus-dauer sehr gute Trainingswerte wie schon lange nicht mehr! Das nährte gewisse Hoffnungen auf das Kommende….

Nun ist es so, dass auf gute Phasen ab und zu auch Abstürze möglich sind: Was ich Mitte November noch als leichtes Ameisenlaufen im rechten Fuss auf die leichte Schulter nahm, entpuppte sich Anfangs Dezember als eine massive Entzündung des Ischiasnerves! Sitzen, Socken anziehen oder Schuhe binden wurden zum zentralen Thema, ganz zu schweigen vom

Auto fahren. Was tut ein Sportler kurz vor dem Start zu einer Wettkampfphase in einer solchen Situation: Voltaren einwerfen und auf Besserung hoffen! War wohl nicht ganz die richtige Methode! Trotz nachfolgender Arzt- und Chiro Behandlung keine Besserung in Sicht, dazu noch massive Magenprobleme Ende Dezember! (vom Voltaren!)

Das Röntgenbild zeigte in der Folge den Grund für diese Probleme: 2 verschobene Lendenwirbel, die meinen Ischiasnerv arg bedrängen, offenbar das Resultat früherer “Sportsünden”.

Glücklichweise kam ich dank eines Nachbarn an die Adresse eines Osteopaten, der mir mit seiner speziellen Behandlung wieder auf die Sprünge half und meinen Appetit auf den Suisse-Loppet wieder weckte!

Auf Grund dieser Rückenbeschwerden musste ich das erste Rennen der SL Serie in Campra sausen lassen, mich beim Zweiten auf der Lenzerheide noch an den Rennrhythmus gewöhnen, um ab dem dritten Rennen in Sedrun bei den M60-ern aufs Podest zurückzukehren, das ich in der Folge bis am Schluss immer “bevölkerte”, seis als Sieger, Zweiter oder mal auch Dritter!

Dazwischen besuchte oder organisierte ich auch kleinere Rennen im Eriz oder Kandersteg, immer mit dem Ziel, am nächsten Wochenende wieder optimal vorbereitet zu sein.

Ich habe mit Roger im Sommer eben auch im Winter einen Konkurrenten in meiner Kategorie, den ich mit dem besten Willen nicht schlagen kann. Am Euroloppet im Goms gelang mir das beste Rennen der Saison und es fehlte immer noch gut eine Minute zum Sieg! Im Sport lernt man eben auch, dass manchmal einer besser ist!

Mein Ziel, in der Gesamtwertung des Suisse Loppet einen Podestplatz zu ergattern habe ich erreicht, wenn auch nicht ganz zuoberst!

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